Kukacka: Österreich zum automobilen Herstellerland aufgestiegen - Automobindustrie gibt 380.000 Menschen Arbeit!

Oberösterreich feiert "25 Jahre BMW Steyr" - Konzern investiert mit neuer Ausbaustufe 500 Millionen Euro in Standort Steyr

Steyr, 2.Juli 2004 (OTS) - "Rund 380.000 Menschen verdienen mit
dem Auto ihren Lebensunterhalt, sei es in Fahrzeug-Zulieferindustrie, in der Produktion von Fahrzeugen, KFZ-Werkstätten oder in der Mineralölindustrie. 2002 wurden in Österreich 133.000 Pkw produziert. Das rund 90 Prozent in den Direktexport gelangen zeigt die Verankerung Österreichs als automobiles Herstellerland", sagte heute, Freitag, Staatssekretär Mag. Helmut Kukacka anlässlich des Festaktes "25 Jahre BMW in Steyr", bei dem eine neue Ausbaustufe des Werkes eröffnet wurde. 500 Millionen Euro investiert BMW damit in das Werk und den Standort Steyr. ****

2003 wurden rund 300.000 PKW in Österreich neuzugelassen, dies entspreche einem Plus von 7 Prozent. Die Bedeutung des Wirtschaftsfaktors Auto, zeige die Tatsache, dass 12 Prozent der insgesamt in Österreich unselbständig beschäftigten im automotiven Sektor tätig seien, dies sei jeder achte Arbeitsplatz, betonte Kukacka. 2002 wurden in Österreich bereits 1,9 Millionen Stück Motoren und Getriebe erzeugt und rund 153.000 PkW, LkW und Busse. Während die Fahrzeugindustrie 1980 gemessen an der abgesetzten Produktion noch auf Platz 10 von 24 Industriebereichen zu finden gewesen sei, liege sie heute bereits an vierter Stelle. "Innerhalb von 20 Jahren hat sich der Produktionswert verfünffacht!", betonte Kukacka. Einschließlich der gewerblichen Hersteller, sowie der von anderen industriellen Fachverbänden betreuten Kfz-Zulieferunternehmen umfasse der gesamte automotive Sektor in Österreich rund 700 Unternehmen mit einem relevanten Produktionsvolumen von rund 21,8 Milliarden Euro.

Besonders hob der Staatssekretär in diesem Zusammenhang die wirtschaftliche Bedeutung des Autoclusters Oberösterreich für das Land hervor. Dieser habe in den vergangenen Jahren seit seiner Gründung 1998 geradezu einen Boom erlebt. Derzeit befänden sich 292 Unternehmen im Netzwerk, 180 davon alleine aus Oberösterreich. Der Auszug aus den unternehmensstärksten Partnern lese sich wie das "Who is Who" der Automobilbranche, Firmen wie BMW Motoren, MAN, KTM, Rosenbauer seien ebenso vertreten wie die Voestalpine. Der Gesamtumsatz betrage rund 16 Milliarden Euro, die Umsätze im Zulieferersektor würden alleine bereits 7 Milliarden Euro betragen. Die Exportquote liege bei 58 Prozent, insgesamt beschäftige der Autocluster Oberösterreich rund 81.000 Menschen. "Alleine die Zahlen belegen eindrucksvoll, welchen wichtigen Stellenwert die Automobilindustrie inzwischen in Oberösterreich einnimmt. Den Vergleich mit der Steiermark braucht Oberösterreich daher nicht mehr zu scheuen", schloss Kukacka.

Rückfragen & Kontakt:

Staatssekretariat im BM für Verkehr,
Innovation und Technologie
Mag. Christian Dolezal
Pressesprecher
Tel. +43 (01) 711 62/8803

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SVT0001