Bartenstein: Europa muss bei Wettbewerbsfähigkeit auf die Überholspur kommen

Wirtschaftsminister beim informellen Wettbewerbsfähigkeitsrat in Maastricht

Wien (BMWA - OTS) - Beim heutigen informellen EU-Wettbewerbsfähigkeitsrat in Maastricht trat Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein erneut mit Nachdruck für eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas ein. Es sei notwendig und sinnvoll, sich im Rahmen der Lissabon-Strategie auf einige konkrete Ziele zu konzentrieren "und diese dann auch wirklich umzusetzen. Europa muss bei der Wettbewerbsfähigkeit auf die Überholspur kommen", betonte Bartenstein. Dafür sei ein überdurchschnittliches Produktivitätswachstum in Europa notwendig, um in der Gesamtwirtschaft eine größere Dynamik und insgesamt mehr Wachstum zu erzielen. Als Benchmarks seien nicht allein die USA, sondern auch der asiatische Raum heran zu ziehen. ****

Zur Frage der Dienstleistungsrichtlinie sagte Bartenstein, es sei wichtig, "den Menschen das Thema richtig zu vermitteln. Es geht nicht um die Privatisierung der Daseinsvorsorge, sondern um eine gute und ausgewogene Wettbewerbssituation für mindestens 70 Prozent der Wirtschaft", betonte der Minister, der auch auf den Nachholbedarf Europas in den Bereichen Ausbildung sowie Forschung und Entwicklung hinwies.

Als ein Beispiel für eine herausragende Produktivitätsleistung im internationalen Vergleich verwies Bartenstein auf Magna Steyr. In einer Fallstudie von McKinsey wird dieses Unternehmen zu jenen fünf in Europa gezählt, die einen positiven Einfluss auf das Produktionswachstum einer gesamten Volkswirtschaft haben.

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