Telekom Austria: Breitband ist einer der wichtigsten wirtschaftlichen Standortfaktoren im ländlichen Raum

Wien (OTS) - Zugang zu Breitband-Internet schafft
Wettbewerbsvorteil für Wirtschaftstreibende - Wachstumsimpuls für ländlichen Raum - Verringerung des "Digital Divides" - Forcierung von Telearbeit durch Breitband

Zu der die Wirtschaftskraft und Wettbewerbsfähigkeit einer Region mitbestimmenden Infrastruktur gehören auch die Informations- und Kommunikationsnetze. "Wer qualifizierte Arbeitsplätze im ländlichen Raum halten will, muss eine moderne und leistungsfähige Kommunikationsinfrastruktur bieten. Die modernen Kommunikationstechniken sind zu einem entscheidenden Faktor für Wirtschaftskraft und Wettbewerbsfähigkeit einer Region geworden", erläutert Telekom Austria Generaldirektor Heinz Sundt anlässlich eines Pressegespräches am Kaninghof in Wieselburg, "denn im nationalen und internationalen Wettbewerb können nur die Regionen mithalten, die an der Spitze des technischen Fortschritts stehen. Hier am Kaninghof sehen wir ein hervorragendes Beispiel wie ein Unternehmen mit Hilfe innovativer IT und modernster Telekommunikationsinfrastruktur die Einschränkungen durch den geografischen Standort überwindet und erfolgreich 'global' wirtschaftet."

Als flächendeckender Infrastrukturbetreiber trägt Telekom Austria Verantwortung für die Versorgung Österreichs mit hochwertigen Datenleitungen und bestimmt durch diese Aktivitäten den Telekom-Standort Österreich maßgeblich mit. In den vergangenen vier Jahren hat Telekom Austria insgesamt 780 Millionen Euro in den Breitbandausbau investiert. Die Höhe der Investitionen von Telekom Austria sind für die in Österreich tätige Herstellerindustrie maßgebliche Infrastruktur-Investitionen.

Heute liegen österreichweit 85 % der Haushalte in Gebieten, die mit ADSL versorgt sind. Allein in Niederösterreich wurden im vergangenen Jahr 44 Vermittlungsstellen breitbandfähig gemacht und heuer werden es 31 sein.

Ausbauförderung für den ländlichen Raum notwendig

Der ADSL Breitbandausbau von Telekom Austria erfolgt nach streng betriebswirtschaftlichen Prioritäten. So wurden in den letzten Jahren zuerst Ballungsräume mit einer höheren Dichte an potenziellen Breitband-Usern ausgebaut. Aufholbedarf besteht dadurch heute im ländlichen Raum. Telekom Austria hat immer wieder die Förderung für den Ausbau in ländlichen Regionen gefordert. Das Infrastrukturministerium hat ja eine Fördersumme von 10 Mio. Euro von den Bundesländern und der EU auf 30 Mio. erhöht in Aussicht gestellt. Angesichts der Investitionen von 780 Mio. Euro, die Telekom Austria bereits getätigt hat, ist das natürlich ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Verringerung des Digital Divides wesentlich

Neben den Wachstumsaspekten, die für die ländlichen Regionen wesentlich sind, gilt es auch die Chancengleichheit aller Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten. Es besteht nämlich die Gefahr einer Zweiteilung der Gesellschaft, die digitale Kluft zwischen diejenigen die Zugang zu den neuen Technologien haben und jene denen dies verwehrt ist. Um diesen Digital Divide, der vor allem zwischen Städtern und der Landbevölkerung besteht, zu schließen, hat die EU-Kommission den Aktionsplan eEurope 2005 verabschiedet. Dieser Aktionsplan gibt das Ziel vor, bis 2005 Breitbandnetze in allen EU-Mitgliedstaaten in weitem Umfang verfügbar zu machen, um jedem EU-Bürger die Möglichkeit zur Teilnahme an der globalen Informationsgesellschaft zu geben. Daher begrüßt Sundt die Aktivität am Kaninghof, denn "hier ergänzen sich unsere Visionen und wir setzen gemeinsam ein Stück eEurope um!"

Die flächendeckende Versorgung mit leistungsfähiger Telekom-Infrastruktur ist damit auch eine wichtige Voraussetzung dafür, dass der "Faktor Arbeit" vermehrt in den ländlichen Raum zurückkehrt. Telearbeit ermöglicht neue hoch qualifizierte und besser bezahlte Beschäftigungsmöglichkeiten. Auch aus diesem Grund forciert Telekom Austria den Ausbau von ADSL außerhalb der Ballungsgebiete. "Als größtes in diesem Bereich tätiges Unternehmen sehen wir uns gefordert hier Verantwortung wahrzunehmen", führt Sundt aus.

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