WOLFMAYR: FÜR AUFHEBUNG DER BEFRISTUNG DER BUCHPREISBINDUNG

ÖVP-Kultursprecherin zum heutigen Kulturausschuss

Wien, 2. Juli 2004 (ÖVP-PK) Als Schriftstellerin und ausgebildete Buchhändlerin hat sich ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Andrea Wolfmayr seit Jahren ganz besonders für die Buchpreisbindung eingesetzt. Bei seiner Erlassung wurde das Gesetz über die Preisbindung mit den Stimmen aller Parlamentsparteien auf fünf Jahre bis zum 30. Juni 2005 befristet. Es handle sich dabei um eine "vernünftige gesetzliche Lösung, die Rechtssicherheit gewährleistet". Die ÖVP tritt daher dafür ein, die Buchpreisbindung unbefristet zu verlängern, der Vier-Parteien-Antrag wird im heutigen Kulturausschuss behandelt und kommt am 9. Juli ins Plenum. "Alle am Buchmarkt Tätigen wie Verlage, Buchhandlungen oder Autoren begrüßen diese Verlängerung, da auf diese Weise das breit gefächerte, hervorragende österreichische Buchangebot gewahrt werden kann", hob die Abgeordnete heute, Freitag, die Vorteile für die Leserschaft hervor. ****

Die Buchpreisbindung hätte zudem Vorbildwirkung auf Deutschland und auch auf andere EU-Mitgliedsstaaten gehabt. In Deutschland ist am 1. Oktober 2002 ein der österreichischen Regelung sehr ähnliches Buchpreisbindungsgesetz in Kraft getreten. "Ich bin sicher, dass die von uns nun lang gewünschte und endlich erreichte fristlose Verlängerung der Buchpreisbindung in den europäischen Staaten bemerkt und kommentiert werden wird und sich die Erfolge einstellen. Es bleibt zu hoffen, dass wir weitere Nachahmer finden!" äußerte sich die Kultursprecherin zuversichtlich.

Die Bundesschulen können weiters weiterhin ihren Bedarf an Fachbüchern und für Schulbibliotheken in den regionalen Buchhandlungen decken, stellte Wolfmayr zum Antrag der SPÖ-Abg. Mag. Christine Muttonen zum Bundesbeschaffungsgesetz fest. Als Buchhändlerin habe sie sich von Anfang an zusammen mit dem Gremium Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer und dem Hauptverband des österreichischen Buchhandels erfolgreich dafür eingesetzt, die Schulbibliotheken aus dem Bundesbeschaffungsgesetz herauszunehmen. "Denn die Sicherung von Klein- und Mittelgewerbebetrieben, insbesondere im Buchhandel, ist ein grundsätzliches Anliegen der ÖVP wie auch der Wirtschaftskammer" betonte Wolfmayr.
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