SPÖ-Frauenberger: "Kindergeld hat vor allem in Wien Frauen vom Arbeitsmarkt verdrängt!"

Wien (SPW-K) - " Die Politik der schwarzblauen Regierung hat
gerade in Wien viele Frauen aus dem Erwerbsprozess gedrängt - Studien belegen, dass sich vor allem die unterschiedliche Dauer von Karenz und Bezug von Kinderbetreuungsgeld negativ auf die Frauenbeschäftigung auswirkt", kommentierte heute SPÖ-Gemeinderätin Sandra Frauenberger die Zunahme der Frauenarbeitslosigkeit in Wien. "Nach langer Zeit zu Hause wird für viele Frauen die Rückkehr auf den Arbeitsmarkt zum großen Problem!" ****

In Wien sei dieser Effekt vor allem an der gestiegenen Zahl an WiedereinsteigerInnen besonders zu bemerken, so Frauenberger. "Deshalb wird die Stadt Wien verstärkt Geld in die Hand nehmen, um diese Frauen wieder in den Arbeitsprozess integrieren zu können." Schon jetzt biete die Stadt über den Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds hochwertige Programme für WiedereinsteigerInnen an:
"Das reicht von einem frühzeitigen Informations- und Beratungsangebot bis hin zu Beratungs- und Qualifizierungsangeboten in der Zeit der pflegebedingten Berufsunterbrechung."

Trotz allem sei beim Thema Frauenarbeitslosigkeit aber vor allem der Bund gefordert: "Die Bundesregierung hat das Kindergeld als Familienleistung und nicht als Versicherungsleistung angelegt - das bedeutet, dass Ende 2004 viele Frauen aus dem Kindergeldbezug zurückkommen werden und die Arbeitslosenstatistik weiter in die Höhe treiben werden." Es sei daher dringend ein Sondermaßnahmenprogramm erforderlich: "Der Bund muss dem AMS die notwendigen finanziellen Mittel in die Hand geben, um ausreichend Beratungs- und Qualifizierungangebote für Frauen zur Verfügung zu stellen!" (Schluss)

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