Wirtschaftsprognose 2005: Tumpel fordert Politik für Wachstum und Beschäftigung

Regierung hat Chance für Stärkung des Privaten Konsums mit Steuerreform 2005 vertan

Wien (OTS) - Kein Grund für eine Entwarnung auf dem Arbeitsmarkt ist die heute leicht nach oben revidierte Wachstumsprognose für AK Präsident Herbert Tumpel. "Fast 243.000 Arbeit Suchende, - das ist die dramatische Situation in Österreich", sagt Tumpel, "das für 2005 prognostizierte Wachstumsplus von 2,5 Prozent ist für eine Trendwende auf dem Arbeitsmarkt zu wenig." Der AK Präsident verweist darauf, dass die Arbeitslosigkeit in Österreich seit 1999 gestiegen ist, während sie in der EU-15 im gleichen Zeitraum gesunken ist. "Österreich hat also auf dem Arbeitsmarkt nicht einmal mit der ohenhin nur schwachen gesamteuropäischen Entwicklung mithalten können", sagt Tumpel. Eine "Bestätigung dafür, dass die Steuerreform der Regierung in die völlig falsche Richtung geht", ist für die AK das vom Wifo prognostizierte nur durchschnittliche Wachstum des privaten Konsums. "Österreich liegt bei den Exporten gut", sagt Tumpel, "was wir bräuchten sind stärkere Impulse für den privaten Konsum - diese Chance hat die Regierung mit ihrer KöSt-Senkungs-Steuerreform vertan." Der AK Präsident fordert von der Regierung -auch im Rahmen des neuen Finanzausgleichs - mehr Geld für Investitionen in Straße, Schiene und Telekommunikation.

Rückfragen & Kontakt:

Thomas Angerer
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 501 65-2578
thomas.angerer@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0001