Walch gegen "radikale Vorschläge" von Ex-Finanzminister Androsch

"Feiertage abschaffen und Flexibilisierung der Arbeitszeit kommt überhaupt nicht in Frage"

Wien, 2004-07-02 (fpd) - "Als unerhört und arbeitnehmer- bzw. familienfeindlich kristallisiert sich der Vorschlag des prominenten SPÖ-Wirtschaftsdenkers und Ex-Finanzministers Hannes Androsch heraus", kritisierte heute der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer Abg. Max Walch.****

"Mit diesen radikalen Modellen zeigt Androsch sein wahres Gesicht und läßt erahnen, was geschehen würde, wenn die SPÖ in der Regierung käme, dann würden dies Visionen sicher "ohne Wenn und Aber" durchgesetzt werden", meinte Walch. Beweise für diese Vorgangsweise dazu gebe es genug, denn unter SPÖ-Regierungen seien den Arbeitnehmern bei vielen Sparpaketen ständig Geld aus der Tasche gezogen worden.

Eine Abschaffung von Donnerstag-Feiertagen, wie es der SPÖ-Unternehmer vorschlage, würden für viele Familien, die verlängerte Wochenenden für Kurzurlaube ausnützten, dann wegfallen und das wiederum würde für die Wirtschaft- und Tourismuswirtschaft große Einbußen bedeuten, erklärte Walch.

Solche arbeitnehmer- und wirtschaftsfeindlichen Ideen würde sich nicht einmal ein ehemaliger Politiker aus den kommunistischen Staaten einfallen lassen, betonte Walch.

Zum Vorschlag der totalen Flexibilisierung der Arbeitszeit forderte Walch Androsch auf, sich endlich die einzelnen Kollektivverträge anzusehen, dort gebe es genug Flexibilisierung, wo es unbedingt nötig sei. "Herr SPÖ-Wirtschaftsdenker, bitte zuerst Lesen, dann Denken, dann Sprechen", so Walch abschließend. (Schluß)

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