ÖAMTC sieht Bund und Länder gefordert, Kauf von Diesel-Kfz mit Partikelfiltern zu fördern

Partikelfilter reduziert Ruß und Feinstaub wesentlich

Wien (ÖAMTC-Presse) - "Das in jüngster Zeit von manchen 'Experten' häufig angeführte Argument, Partikelfilter könnten feine Partikel nicht reduzieren, entspricht nicht den Tatsachen. ÖAMTC-Tests belegen klar, dass selbst bei kleinsten Partikeln in der Größe von wenigen millionstel Millimetern der Partikelfilter die Anzahl der Teilchen wesentlich reduziert. Gerade kleinste Partikel, also Feinstaub, können auch eine Ursache von Lungenkrankheiten sein. Der Partikelfilter ist derzeit die einzige Möglichkeit, den Feinstaub-Ausstoß beim Dieselfahrzeug drastisch zu senken", erklärt ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang.

Die Ergebnisse des ÖAMTC-Partikelfilter-Tests haben gezeigt, dass gerade im Feinststaub-Bereich der Partikelfilter die Anzahl der Teilchen im Durchschnitt um den Faktor 10.000 reduziert. Das entspricht nahezu den Werten der Umgebungsluft. "Bis es zu einer gesetzlichen EU-weiten Vorschrift für Partikelfilter kommt, sind Länder und Bund gefordert. Durch geeignete Maßnahmen muss der Kauf von Diesel-Kfz mit Partikelfiltern und die Nachrüstung für gebrauchte Pkw gefördert werden", sagt Lang.

ÖAMTC bietet Partikelfilter-Förderungsmodell für Pkw

Bis zur Einführung eines Förderungsmodells hat der ÖAMTC gemeinsam mit Raiffeisen-Leasing eine eigene Förderungsaktion als Anreiz zum Kauf von Dieselfahrzeugen mit modernen Abgasreinigungsanlagen ins Leben gerufen. Alle, die ihr Dieselauto mit Partikelfilter durch ÖAMTC-Leasing finanzieren, erhalten 300 Euro. Diese Ersparnis gibt es beim Kauf eines Neuwagens ebenso wie beim Kauf eines Gebrauchtfahrzeuges mit Partikelfilter. Aber auch beim nachträglichen Einbau eines Partikelfilters in ein Fahrzeug, das durch einen ÖAMTC-Leasing-Vertrag finanziert worden ist, kann man 300 Euro Ersparnis lukrieren.

Mit dieser privatwirtschaftlichen Förderaktion will der Club eine Motivation zur Erneuerung des heimischen Diesel-Fuhrparks schaffen und damit für eine bessere Luftqualität sorgen. "Der Club weiß sich auf einer Linie mit Umweltminister Josef Pröll, der bereits Förderinitiativen für Fahrzeuge mit Dieselpartikelfiltern angekündigt hat", sagt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau, "Der nächste Schritt liegt bei Finanzminister Karl-Heinz Grasser. Es muss rasch ein finanzieller Anreiz geboten werden, damit Konsumenten freiwillig auf Partikelfilter setzen." Über die Art der Förderung ist der Club gesprächsbereit. Wichtig ist dem ÖAMTC, dass man ohne großen administrativen Aufwand auskommt. Eine geeignete und vom ÖAMTC bereits vorgeschlagene Variante ist eine Absenkung der NoVA (Normverbrauchsabgabe) für saubere Dieselfahrzeuge.

(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Michael Holzinger

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Pressestelle
Tel.: (01) 711 99-1218
pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0002