Konecny fordert effiziente Kontrolle des Kunsthistorischen Museums durch Gehrer

Wien (SK) In seiner gestrigen Rede bei der Debatte zur Dringlichen Anfrage an Bundesministerin Gehrer im Bundesrat, in der es um den Rechnungshof-Rohbericht zum Kunsthistorischen Museum und dessen Umgang damit ging, unterstrich der Fraktionsvorsitzende der SPÖ-Bundesratsfraktion, Albrecht K. Konecny die Notwendigkeit einer effizienten Kontrolle in den Belangen des Kunsthistorischen Museums. ****

Insbesondere kritisierte er die von Ministerin Gehrer dem Management des Kunsthistorischen Museums, in Person des Generaldirektors Wilfried Seipel, gewährte umfassende Selbstbestimmung, die eigentlich eine Eigenbestimmung der Führung darstellt. Gerade bei den in den Medien kolportierten Geschäften Seipels - sozusagen mit sich selbst -müsste eine genaue und klare Kontrolle gewährleistet sein, die dann auch zu detaillierter Aufklärung fragwürdiger Vorgänge führen könne. Konecny verwies in diesem Zusammenhang auf die Kritik des Rechungshofes. Dieser monierte klar, dass "weder für den - sozusagen - Auftraggeber Bund und Geldgeber Bund noch für die neue Einrichtung in dieser gesetzlichen Bestimmung hinlänglich klargestellt wird, was sie voneinander zu erwarten haben, was das Ziel dieser Operation ist, wie die Entwicklung verlaufen soll", stellte Konecny abschließend fest. (Schluss) cs/mp

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