"Gute Literaturszene lebt von Qualität einzelner Menschen"

Vorarlberger Literaturstipendium 2004 an Gabriele Bösch überreicht

Bregenz (VLK) – Landeshauptmann Herbert Sausgruber
überreichte heute, Dienstag, Gabriele Bösch das Literaturstipendium 2004 des Landes Vorarlberg. Die in
Hohenems lebende Autorin erhielt den Preis für ihren
eingereichten Text "Der geometrische Himmel". "Eine gute Literaturszene kann man nicht 'bestellen'. Sie lebt immer
wieder von der Qualität einzelner, herausragender
Menschen", betonte Kulturlandesrat Hans-Peter Bischof in
seiner Laudatio. ****

Das Literaturstipendium ist mit 6.550 Euro dotiert.
Insgesamt 41 Autoren haben heuer ihre Texte eingereicht.
"Der Erfolg der diesjährigen Stipendiatin soll den vielen
begabten Schreibenden im Land Mut machen", führte Landesrat
Bischof an: "Die Entscheidung der Jury zeigt auch, dass
jemand, der bisher mit seinen Texten kaum in die
Öffentlichkeit getreten ist, Fachleute ganz spontan
überzeugen kann. Dass Frau Bösch dies in dieser Qualität
getan hat, lässt für die Zukunft einiges erwarten."

Das Landesstipendium erhält Gabriele Bösch für ihren eingereichten Text "Der geometrische Himmel". In der
Begründung der Jury heißt es unter anderem: "Gabriele
Böschs 'Der geometrische Himmel' ist eine sehr nahe an der Realität angesiedelte, genaue und gleichzeitig
außergewöhnliche poetische Milieuschilderung. Sie besticht
durch ein hohes Maß an Gefühl für die Ökonomie der Sprache
sowie einen souveränen und reflektierten Umgang mit der Erzählperspektive."

Gabriele Bösch ist 1964 in Dornbirn geboren, hat nach
dem BORG Götzis in Innsbruck Medizin, Geografie und
Geschichte studiert, lebt heute mit ihrer Familie in
Hohenems. 1996 hat die Autorin mit dem Besuch der
Schreibwerkstatt bei Alexander Geres ihre literarische
Arbeit begonnen, verschiedene Veröffentlichungen ("Twenty
one – Jugend ohne Alkohol", "Gedichte in 'Hohenemser Naturschönheiten'") und lyrische Lesungen sind die
bisherigen Ergebnisse.
(tm/dw,nvl)

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