Grasser: Postbus-Streik gefährdet Arbeitsplätze

Wien (OTS) - Die Ankündigung der Gewerkschaft, morgen einen Warnstreik durchzuführen, stößt bei Finanzminister Karl-Heinz Grasser auf kein Verständnis: "Diese Vorgehensweise ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Gewerkschaft gefährdet mit diesem Streik doch gerade die Arbeitsplätze der Arbeitnehmer, die sie zu vertreten vorgibt." Die Gewerkschaft agiere hier zutiefst verantwortungslos, da diese Vorgangsweise nicht nur Arbeitsplätze gefährde, sondern es auch 750.000 Pendlern morgen unmöglich macht, ihren Arbeitsplatz zu erreichen. Die Gewerkschaft schädige mit ihrem Verhalten lediglich massiv das eigene Unternehmen. Auch seien Streikmaßnahmen keine taugliche Basis für eine Lösung im Sinne aller Beteiligten. Grasser:
"Durch die verantwortungsvoll durchgeführten Privatisierungen dieser Bundesregierung wurde noch kein einziger Arbeitsplatz gefährdet - im Gegenteil führten diese Maßnahmen zur Absicherung bestehender und Schaffung neuer Jobs. In diesem Sinne appelliere ich an die Gewerkschaft, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren."

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