Trammer lehnt Staumautvorschlag der Wiener Grünen vehement ab

Grüne sollen vielmehr mithelfen, intelligente und kreative Verkehrslösungen im Interesse der Menschen und unserer Zeit zu entwickeln

Wien, 2004-06-29 (fpd) - Massive Ablehnung zum Vorschlag der Wiener Grünen, eine Staumaut einzuführen, äußerte heute die freiheitliche GR Heike Trammer. Dies sei ein rückwärts gerichteter Weg, schaffe eine Zweiklassen-Gesellschaft und stelle einen verkehrspolitischen Nonsens dar, so Trammer. ****

Mobilität sei ein hohes und auch notwendiges Gut, das jedem zur Verfügung stehen müsse. Wenn die Kosten für Mobilität noch mehr ansteigen, werde diese auch für weniger Menschen leistbar sein und andere in noch größere soziale Probleme geraten. Statt den Menschen ihre Mobilität zu rauben, indem die Kosten unverträglich gestaltet werden, müssen vielmehr die verkehrspolitischen Fehler der Vergangenheit gelöst werden: Umfahrungsstraßen, sinnvolle und leistbare Kombinationsmöglichkeiten für Individual- und öffentlichen Verkehr, Förderung von Telearbeit, etc.

"Auch in der damaligen DDR war aus Kostengründen der Individualverkehr nur für die obersten zehntausend möglich, weil finanzierbar. Ohne Chorherr unterstellen zu wollen, mit diesem politischen Modell zu liebäugeln, wären die Wiener Grünen bestens beraten, dabei mitzuhelfen, kreative und intelligente Verkehrslösungen im Interesse der Menschen und unserer Zeit zu entwickeln, anstatt mit ständigen Forderungen nach neuen Belastungen vorstellig zu werden", so Trammer. (Schuß) HV nnnn

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