Sima nimmt Abschied vom Nationalrat - Wechsel in die Wiener Stadtregierung

Wien (SK) "Ich versuche jetzt nicht pathetisch zu werden", leitete SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima am Montag im Nationalrat ihre Abschiedsrede ein - "obwohl es mir sehr schwer fällt". Die SPÖ-Abgeordnete, die 1999 als Quereinsteigerin bei der SPÖ in den Nationalrat gekommen ist und nun als Wiener Umweltstadträtin in das Wiener Rathaus wechselt, dankte allen Abgeordneten, an vorderster Stelle ihren Klubobleuten Peter Kostelka und Josef Cap für ihre Hilfe: "Cap verdankt mir eines, wenn nicht sogar zwei seiner grauen Haare." Als einen ihrer Höhepunkte im Parlament nannte Sima die Erarbeitung des Tierschutzgesetzes, da es bei diesem "Lehrstück für parlamentarische Arbeit" gelungen sei konkrete Verbesserungen für die Tiere umzusetzen und ein Gesetz zu verwirklichen, auf das die Menschen schon so lange gewartet haben. "Ich bin stolz auf dieses Gesetz und habe großen Spaß bei dessen Erarbeitung gehabt", betonte Sima. Nationalratspräsident Andreas Khol räumte Sima ein, durch ihre Kompetenz über die Parteigrenzen hinweg Ansehen erlangt zu haben. ****

Besorgt zeigte sich die zukünftige Wiener Umweltstadträtin darüber, dass der Umweltschutz auf der Prioritätenliste der ÖsterreicherInnnen immer weiter zurück falle - und kündigte an und forderte gleichzeitig auf, alles gegen diesen Trend zu tun. Als ihr Nachfolger in der Rolle des Umweltsprechers in der SPÖ tritt Kai Jan Krainer an. (Schluss) lm

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