Reibungsloser Übertritt von stationärer in ambulante Pflege

Schnittstellenprojekt "Entlassungsmanagement" am Krankenhaus Dornbirn

Dornbirn (VLK) – Im Zeitraum Juni 2004 bis Mai 2005 wird am Krankenhaus Dornbirn ein Modell zur Entlassungs- und Übernahmekoordination erprobt, das einen reibungslosen
Übertritt von der stationären in die optimale ambulante
Betreuung gewährleisten soll. Das Projekt wird aus dem
Vorarlberger Gesundheitsfonds finanziert und kann zum
Vorbild auch für andere Spitäler werden, betonte Landesrat Hans-Peter Bischof heute, Montag, bei der Präsentation.
****

Um Qualität und Finanzierbarkeit des Gesundheitswesens
auch in Zukunft sicherstellen zu können, bedarf es immer
mehr der bestmöglichen Vernetzung und Koordination der zur Verfügung stehenden Kapazitäten. Besonders für Patienten,
die nach dem Spitalsaufenthalt eine außergewöhnliche Pflege benötigen – z.B. nach einem Schlaganfall –, ist es wichtig, dass an der Schnittstelle zwischen stationärer und
ambulanter Betreuung ein lückenloser Übertritt möglich ist.

LR Bischof: "Vorarlberg hat hervorragende ambulante
Strukturen. Wir verfügen über ein vorbildliches System von Hausärzten, flächendeckender Hauskrankenpflege sowie
Mobiler Hilfsdienste und es wird viel für die
Qualitätssicherung getan. In den meisten Fällen
funktioniert die Vernetzung zwischen Krankenhaus und
häuslicher Pflege sehr gut. Mit dem Projekt
'Entlassungsmanagement' sollen noch vorhandene Probleme
ausgeräumt werden."

In diesem Modell werden die weiterführenden
Betreuungsangebote schon vom Krankenhaus aus geplant und koordiniert. Die Sozialarbeiterin Cornelia Fallmann steuert
als Entlassungsmanagerin die dafür nötige Zusammenarbeit
zwischen Krankenhaus, Patient, Angehörigen und ambulanten
Diensten. Der Case Manager – das kann der Hauarzt oder die Hauskrankenpflege sein – übernimmt den Patienten und ist
für die Koordination im ambulanten Bereich verantwortlich.
Der Vorteil dieses Systems: Akutbetten werden rascher frei
und die Zahl der Wiedereinweisungen wird reduziert.
(gw,nvl)

Rückfragen & Kontakt:

Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0007