Hiller: Biomasse-Fernwärme für Landwirtschaftliche Fachschule in Mistelbach

105.500 Euro für umweltfreundliche Wärmeversorgung

St. Pölten (NÖI) - Die Nutzung erneuerbarer Energieträger ist ein wesentlicher Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes und zum Erreichen des Kyoto-Zieles. Das Land Niederösterreich hat daher die Entscheidung getroffen, bei der Neuerrichtung von Landesobjekten und bei der Erneuerung von Wärmeversorgungen diese auf die Nutzung erneuerbarer Energieträger umzustellen oder an Biomassewärmenetze anzuschließen. Für den Anschluss der Landwirtschaftlichen Fachschule Mistelbach an die Biomasse-Fernwärmeversorgung wurden nun vom Land insgesamt 105.500 Euro zur Verfügung gestellt, so LAbg. Franz Hiller.****

Die Heiz- und Verteileranlage der LFS Mistelbach ist 23 Jahre alt und in einem nicht mehr dem Stand der Technik entsprechenden Zustand. Die EVN hat für die Gebäude ein Wärmeversorgungs- und Sanierungskonzept ausgearbeitet, das neben dem Fernwärmeanschluss auch die Sanierung der Heizungs- und Warmwasserbereitung beinhaltet. Die bestehende Gaskesselanlage soll durch eine Fernwärme-Übergabestation ersetzt werden, die Wärmeverluste reduziert und Stromkosten spart. Die CO2-Ersparnis durch die neue Wärmeversorgung beträgt 210 Tonnen pro Jahr, betont Hiller.

Die energetische Verwertung unserer Biomasse ist aber nicht nur ein Beitrag zum Schutz unserer Umwelt sondern trägt auch zur Steigerung der Wertschöpfung im ländlichen Raum bei. Wir in Niederösterreich werden daher auch weiter unseren Schwerpunkt auf alternative Energieträger setzen, um die Vorteile für Umwelt, Landwirtschaft und das Klima noch besser zu nutzen, stellt der VP-Abgeordnete Hiller fest.

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