ÖAMTC: Schwerer Unfall und Folgeunfall auf der A 1

Ungarischer Klein-Lkw fährt auf Stauende auf

Wien (ÖAMTC-Presse) - Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es
gegen
2:00 Uhr früh Montagmorgen auf der A 1, West Autobahn in Fahrtrichtung Salzburg zwischen Ybbs und Amstetten Ost. Verwickelt waren vorerst vier Pkw und zwei Lkw.

Nach ersten Informationen begann die Unfallserie, nachdem ein Pkw auf einen bulgarischen Sattelschlepper auffuhr. Der Pkw touchierte das Sattelfahrzeug, wurde gegen die Betonleitwände geschleudert und blockierte daraufhin die linke Fahrbahn. Ein nachfolgender Pkw, der ebenfalls gerade ein Überholmanöver durchführte, streifte daraufhin sowohl den Sattelschlepper als auch den Unfall-Pkw und blieb auf dem rechten Fahrstreifen liegen. Der überholte Lkw konnte noch rechtzeitig bremsen. Gerade zu dieser Zeit war der ÖAMTC-Pannenfahrer Karl Schadenhofer ebenfalls auf der Westautobahn zu einem Einsatz unterwegs. "Ich habe die Unfallautos gesehen und sofort das Tempo reduziert. Dann sah ich hinter mir das Blaulicht. Ich habe gedacht die Einsatzkräfte sind schon da," schildert Schadenhofer die Ereignisse. Der Gelbe Engel wurde von einem Auto mit Blaulicht überholt. Dabei handelte es sich jedoch nicht um eintreffende Einsatzkräfte, sondern um ein Fahrzeug der Blutspendezentrale. Dieses krachte sowohl mit dem Pkw rechts, als auch mit dem Pkw links, stürzte um, und kam seitlich auf dem 1.Fahrstreifen zu liegen. Erst jetzt wurden die Einsatzkräfte vom ÖAMTC-Pannenfahrer Karl Schadenhofer alarmiert. Die A 1 wurde gesperrt.

Vorerst forderte der Unfall nur zwei leicht Verletzte. Der Lenker eines Pkw und der Fahrer der Blutspendezentrale wurden ins Krankenhaus St.Pölten gebracht. Durch die Sperre bildete sich in kurzer Zeit ein Stau. Etwa 500 Meter vor der Unfallstelle fuhr ein ungarischer Klein-Lkw auf einen ungarischen Sattelzug auf. Dabei wurde der Beifahrer des Klein-Lkw erdrückt.

Die Sperre der A 1 konnte erst um 6:00 Uhr aufgehoben werden.

(Forts. mögl.)
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