Herr Matznetter, wer soll den Vaterschutzmonat finanzieren?

RFW Krenn: "Hirngespinste der SPÖ gefährden den Standort Österreich!"

Wien (OTS/RFW) - In immer kürzer werdenden Abständen fordern die Kinderfreunde und mit Ihnen Vertreter der SPÖ und der AK die Einführung eines Vaterschutzmonats bei vollem Lohnausgleich, Kündigungs-, Entlassungsschutz und Rückkehrrecht. Der Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW), und allen voran der stellvertretende RFW Bundesobmann und WKÖ-Vizepräsident Matthias Krenn, fordern den neu ernannten SP-Fürsprecher der KMU´s, Christoph Matznetter, auf, sich endlich dahin gehend zu äußern: "In der gesamten Diskussion hat man noch kein Sterbenswörtchen vom roten Spitzenkandidaten für die Wirtschaftskammerwahl zu dieser, für die heimischen Unternehmer doch brisanten Thematik, gehört! Herr Matznetter, wer soll diesen Vaterschaftsmonat ihrer Meinung nach bezahlen? Wie soll diese, für den RFW völlig abstruse Idee, finanziert werden", fragt sich Vizepräsident Krenn.

Der RFW hat sich seit aufflammen dieser Vaterschutzmonats-Diskussion vehement gegen einen solchen ausgesprochen: "Als verlässlicher Partner für Österreichs Unternehmer, wie es der RFW ist, kann man nur den Kopf schütteln über eine derart unsinnige Forderung", so Krenn. Und dies dann noch auf eine Umfrage unter 1000 Kindern, die sich mehr Zeit mit ihren Vätern wünschen zu stützen, plus der Argumentation, dass dieser Monat den Vätern die Möglichkeit biete in ihre Vaterrolle hineinzuwachsen, schlägt dem Fass den Boden aus, und ist absolut unglaubwürdig. "Anscheinend haben die Kinderfreunde in Ihrer Befragung Säuglinge miteinbezogen. Und wer sich nicht in den neun Monaten der Schwangerschaft mit seiner Rolle als Vater auseinandersetzt, der wird das auch nicht in einem Monat nachholen können", ist sich Matthias Krenn sicher.

Fakt ist, dass der RFW eine weitere Belastung der Wirtschaft durch diesen Vaterschutzmonat vehement ablehnt: "Diese Maßnahme würde den Wirtschaftsstandort Österreich weiter schwächen und eine Abwanderung von Firmen und damit wichtigen Arbeitsplätzen durch übertriebene familienpolitische Maßnahmen mit sich bringen", so Vizepräsident Krenn in einer Aussendung, "trotzdem warten wir gespannt auf eine Erklärung des Spitzenkandidaten der roten Wirtschaftskammerfraktion, Christoph Matznetter. Er, als selbsternannter KMU-Versteher, soll uns und den heimischen Wirtschaftstreibenden die Sinnhaftigkeit und Vorteile dieser Forderung glaubwürdig darlegen." (gg)

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