Dworak: Hohe Arbeitslosigkeit erfordert rasche Maßnahmen

Ausbildungsverbesserung und Ankurbelung der Wirtschaft sind geboten

St. Pölten (SPI) - "Die Arbeitslosenzahlen sind nach wie vor dramatisch. Das ist keine Kampfrhetorik, wie das der SPÖ in letzter Zeit so häufig vorgeworfen wird, das sind blanke Fakten", so SP-LAbg. Rupert Dworak. In Niederösterreich sind mit Mai 2004 32.960 Personen arbeitslos gemeldet, zusätzlich befinden sich derzeit 7.069 Personen in Schulungen. Dagegen sind nur 6.004 offene Stellen gemeldet. "Diese Zahlen kann man jetzt selbstverständlich interpretieren wie man will - unbestritten bleibt, dass exakt 34.025 Personen keinen Arbeitsplatz haben! Und das sind 34.025 persönliche Schicksale", so Dworak weiter. Große Probleme gibt es nach wie vor auch bei der Jugendarbeitslosigkeit und bei den Lehrstellen. 960 Jugendliche befinden sich in 10-monatigen Lehrgängen des NAP, 465 Jugendliche sind als lehrstellensuchend gemeldet, dem steht aber nur ein Angebot von 343 offenen Lehrstellen, die Mehrheit davon im Gastgewerbe, gegenüber.****

"So wichtig und notwendig Qualifizierungsmaßnahmen sind, sie allein werden nicht in der Lage sein, dieses Problem nachhaltig zu beheben. Der einzige Weg, die Arbeitsmarktzahlen nahhaltig zu verbessern, ist eine Ankurbelung der Wirtschaft", so Dworak. Vor allem auch in der Lehrlingsausbildung sind aber auch weit reichende Verbesserungen notwendig. "Wir haben in unserem Bemühen nicht nur die materielle Absicherung sondern auch die Bedürfnisse einer nach Selbstverwirklichung und Aktivität strebenden, modernen Jugend zu beachten. Arbeitslosigkeit ist kein ausschließlich finanzielles Problem - Arbeitslosigkeit ist auch ein psychologisches Problem - und das für exakt 34.025 Menschen in Niederösterreich", so Dworak abschließend.
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