Auch für Krankenhaus Friesach klare Kooperationsvereinbarungen nötig

LH Haider und LHStv. Ambrozy würdigten Leistungen des Krankenhauses Friesach - Leistungsangebotsplanung als aktuelle Aufgabe

Klagenfurt (LPD) - Seit 800 Jahren sorgt der Deutsche Orden in Friesach für Pflege und Heilung. Das Krankenhaus Friesach ist das Aushängeschild des Ordens, der sich dem Motto "Helfen und Heilen" verschrieben hat. Landeshauptmann Jörg Haider und Krankenanstaltenreferent LHStv. Peter Ambrozy betonten am Freitag Abend beim Jubiläum "800 Jahre Deutscher Orden in Friesach" die gute Partnerschaft zum Friesacher Deutschordenskrankenhaus und den Willen, diese fortzuführen.

Beide stellten fest, dass nun die sinnvolle Leistungsangebotsplanung innerhalb der Krankenhäuser die große Herausforderung sei, der sich auch das Ordensspital stellen müsse. In seiner ersten Amtszeit habe er erfolgreich für die Gleichbehandlung von Ordensspitälern und öffentlichen Krankenhäusern gekämpft, so Haider. Nun sei es in Kärnten, anders etwa als in Wien, gelungen, alle Krankenhausstandorte abzusichern. Somit sei auch der Standort Friesach unbestritten.

Im Dialog aller Beteiligten müsse es nun darum gehen, gute Lösungen für Friesach zu finden, sagte der Landeshauptmann. Das Ordensspital sei ein hervorragendes Krankenhaus mit stolzer Tradition und ein enorm wichtiger Wirtschaftsfaktor und Impulsgeber für die Region, dankte Haider dem Orden und allen Verantwortlichen des Krankenhauses.

Landeshauptmann-Stellvertreter Ambrozy sagte, dass für die Modernisierung dieses Krankenhauses stets viel von Seiten des Landes getan worden sei. Kärnten habe die höchsten Pro-Kopf-Kosten und die zweithöchste Bettendichte und somit eine außerordentlich gute Krankenversorgung. Diese müsse aber für die Zukunft bestmöglich gesichert werden, wozu optimaler Ressourceneinsatz und Effizienz notwendig seien. Kritik übte Ambrozy in diesem Zusammenhang daran, dass ein MRT-Gerät seitens des Orden unter anderen Bedingungen als es die Landespolitik vorsieht, angeschafft worden sei.

Künftig seien klare Kooperationsvereinbarungen zwischen den Krankenhäusern, insbesondere zwischen dem Krankenhaus Friesach, jenem in St. Veit/Glan und der Kuranstalt Althofen notwendig, um das Leistungsangebot sinnvoll abzustimmen. Das Deutschordensspital sei ein unverzichtbarer Bestandteil der Krankenversorgung in Kärnten, gratulierte Ambrozy zum Jubiläum und dankte für die großartigen Leistungen des Ordens und aller, die sich für die Patienten einsetzen.

Nationalrat Klaus Auer (als Vertreter von Landesrat Josef Martinz) und auch Friesachs Bürgermeister Max Koschitz ersuchten die Landespolitik, den Krankenhausstandort Friesach weiterhin volle Unterstützung zukommen zu lassen. Unter den vielen Festgästen befanden sich Landesrätin Gabriele Schaunig-Kandut, die Landtagsabgeordneten Wilma Warmuth und Martin Strutz, Bischof Alois Schwarz, Hochmeister Bruno Platter, Provinzoberin Monika Madleniger, Verwaltungsdirektor Günther Schwegl und mehrere Bürgermeister aus der Region.

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