Neues Gehaltssystem im Sparkassensektor nimmt Gestalt an

Sozialpartner beabsichtigen über den Sommer weiter zu verhandeln- Positiver Abschluss im Herbst angepeilt

Wien (OTS) - Das neue Gehaltssystem für die rund 26.500
Mitarbeiter im Sparkassensektor (Erste Bank, 61 Regionalsparkassen sowie BA-CA) nimmt Gestalt an. "Wir haben das Fundament für ein attraktives, leistungsförderndes und flexibles Gehaltssystem gelegt, jetzt müssen wir die Wände aufstellen und den Dachstuhl zimmern. Wenn wir in diesem Tempo weitermachen, sollte das neue Haus im Herbst stehen", äußerten sich Michael Ikrath, Generalsekretär des Sparkassen-verbandes, und Claudia Kral-Bast, stv. Geschäftsbereichsleiterin der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), positiv zum Ergebnis der jüngsten Verhandlungsrunde im Sparkassenverband.

Grundsätzlich haben sich die Sozialpartner darauf geeinigt, die Zahl der Beschäftigungsgruppen auf 8 zu erweitern, gleichzeitig aber die Zahl der zeitgetriebenen, automatischen Vorrückungsstufen von bisher 30 bzw. 34 auf maximal 9 zu reduzieren. Im Gegenzug werden die Anfangsbezüge spürbar erhöht und mehrere Anknüpfungspunkte für eine stärker leistungsorientierte und nachhaltig wirkende Entlohnung eingeführt, wie z.B. neue vorrückungswirksame Kompetenzkriterien (Mobilität, soziale Kompetenz etc.).

In der heutigen Vorstands-Sitzung des Sparkassenverbandes haben die Verhandler der Arbeitgeberseite einen Zwischenbericht vorgelegt, auf dessen Grundlage der Vorstand einstimmig grünes Licht für die Fortsetzung der Verhandlungen über den Sommer gegeben hat. Seitens der Gewerkschaft erfolgt Mitte Juli die Berichterstattung über den aktuellen Zwischenstand der Verhandlungen an die BetriebsräteInnen. Wenn auch dieses Gremium seine Zustimmung gibt, werden die Kollektivvertragspartner während der Sommermonate, unterstützt durch finanzmathematische Expertisen, die exakten Auswirkungen der vorliegenden Varianten prüfen und weitere, intensive Gespräche über noch offene Detailpunkte führen.

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