- 24.06.2004, 11:48:19
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Accenture sieht Einsparpotenzial von 5 Milliarden Euro bei österreichischen Unternehmen
Wien (OTS) - Bis zu 20 Prozent der Verwaltungskosten der
österreichischen Unternehmen könnten nach einem internationalen
Vergleich von Accenture eingespart werden. Wenn sich nur jedes fünfte
Unternehmen einer Restrukturierung unterzöge, könnten die
Verwaltungskosten in Österreich um eine Milliarde Euro vermindert und
damit der Wirtschaftsstandort gestärkt werden. Accenture hat ein
international bereits erfolgreich eingesetztes Geschäftsmodell
entwickelt, bei dem über ein reines Outsourcing hinaus, Unternehmen
und Berater in einer Partnerschaft die Einsparpotenziale
identifizieren und entsprechende Strukturänderungen vornehmen.
Die österreichischen Industrieunternehmen haben auf Seiten der
Fertigungskosten vorhandene Einsparungspotenziale bereits weitgehend
ausgeschöpft. Anders verhält es sich mit den Verwaltungskosten, bei
denen der internationale Management-, Technologie- und
Outsourcing-Dienstleister Accenture ungenutzte Einsparmöglichkeiten
von insgesamt 5 Milliarden Euro identifiziert. Accenture stützt sich
dabei auf Untersuchungen, die den deutschsprachigen Wirtschaftsraum
mit England und den USA vergleichen. In dieser Gegenüberstellung
zeigt sich ein starkes Ansteigen der Verwaltungskosten in den
deutschsprachigen Ländern bei gleich bleibenden bis leicht sinkenden
Herstellungskosten. Klaus Malle, designierter Country Managing
Director von Accenture in Österreich sieht in dieser Entwicklung eine
enorme Gefahr für den Wirtschaftsstandort Österreich: "Die
Verwaltungskosten müssen und können gesenkt werden. Wenn sich nur
jedes fünfte Unternehmen in Österreich dazu entschließt, seine
Verwaltungsbereiche zu restrukturieren, ließe sich eine Milliarde
Euro einsparen, was die Wettbewerbsfähigkeit des Landes enorm erhöhen
würde."
Accenture hat ein neues Geschäftsmodell entwickelt, das auf die
Verbesserung der Kostenstruktur in Unternehmen abzielt und
international mit namhaften Unternehmen bereits erfolgreich erprobt
wurde. Im Geschäftsmodell "Business Innovation Partner" gehen
Unternehmen und Innovationspartner eine langfristige Partnerschaft
ein, bei der beide Teile ihre Kernkompetenzen einbringen. Diese über
das herkömmliche Outsourcing hinausgehende Form der Kooperation führt
zu einer ständigen Weiterentwicklung der Kostenoptimierung. Damit
gelingt es den Partnern innerhalb weniger Jahre zu substantiellen
Verringerungen der Verwaltungskosten zu kommen.
Bereits in den 80er Jahren lagerte der britische Mineralölkonzern
BP seine gesamten Finanzprozesse im Rahmen einer
Innovationspartnerschaft aus und schuf in weiterer Folge gemeinsam
mit Accenture ein eigenes Finanzservicezentrum für mehrere
Mineralölkonzerne. "Hier wird derzeit das gesamte Rechnungswesen von
mittlerweile 11 Mineralölunternehmen abgewickelt, die zusammen 40
Prozent des in der Nordsee geförderten Öls repräsentieren, wodurch
Kostenersparnisse von rund 80 Prozent lukriert werden" berichtet
Klaus Malle. Das Beispiel der Allianz zwischen Dow Chemical und
Accenture zeigt wiederum auf, dass mit einer Kostensenkung durchaus
auch gleichzeitig eine Wertsteigerung in der Serviceleistung
einhergehen kann: In fünf gemeinsam betriebenen Entwicklungszentren,
die über mehrere Kontinente verteilt die technologische Entwicklung
und den gesamten IT-Support des Chemieunternehmens regeln, konnten
die IT-Kosten seit 1972 um 70 Millionen US-Dollar gesenkt und
gleichzeitig die Produktivität um 30 Prozent gesteigert werden und
das bei einem Anstieg der Mitarbeiterzufriedenheit und der Verkürzung
des Entwicklungszyklus der Produkte.
Über Accenture
Accenture ist ein weltweit agierender Management-, Technologie-
und Outsourcing-Dienstleister. Mit dem Ziel, Innovationen umzusetzen,
hilft das Unternehmen seinen Kunden durch die gemeinsame Arbeit
leistungsfähiger zu werden. Umfangreiches Branchenwissen,
Geschäftsprozess-Know-how, internationale Teams und hohe
Umsetzungskompetenz versetzen Accenture in die Lage, die richtigen
Mitarbeiter, Fähigkeiten und Technologien bereit zu stellen, um so
die Leistung seiner Kunden zu verbessern. Mit rund 95.000
Mitarbeitern in 48 Ländern erwirtschaftete das Unternehmen im
vergangenen Fiskaljahr (zum 31. August 2003) einen Nettoumsatz von
11,8 Milliarden US-Dollar. Die Internet-Adresse lautet:
http://www.accenture.at
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