Razborcan: City-Airport-Train nach Bratislava verlängern

Landtag spricht sich für Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs aus

St. Pölten, (SPI) - Die Verlängerung des CAT - des City Airport-Trains - von Wien nach Bratislava mittels Wiederausbau der Pressburger-Bahn sowie die Verlängerung der Wiener U-Bahn-Linien ins angrenzende Niederösterreich waren wichtige Anträge und Beschlüsse des NÖ Landtags im Rahmen der vergangenen beiden Sitzungstage 21./22. Juni 2004. "Die sicherlich richtungsweisende Einrichtung des CAT, der eine rasche Anbindung der Bundeshauptstadt an den Flughafen Schwechat darstellt, könnte noch durchaus an Attraktivität gewinnen. Durch zusätzliche Halte in den Niederösterreichischen Bahnhöfen und einer Streckenverlängerung nach Bratislava, die allerdings den Wiederausbau der Pressburger-Bahn erfordert, könnte nicht nur das Angebot des öffentlichen Verkehrs attraktiviert werden. Ebenso würden die beiden Flugverkehrsdrehscheiben Schwechat und Bratislava mit einer raschen Verbindung mit der Bundeshauptstadt und damit auch mit Niederösterreich vernetzt, was besonders für Flugpassagiere von Vorteil wäre. So streben die beiden Flughären ja ohnehin eine verstärkte Zusammenarbeit an", so der Schwechater SP-Mandatar LAbg. Gerhard Razborcan.****

"Ebenso ist es eine langjährige Forderung der NÖ Sozialdemokraten, die Wiener U-Bahn-Linien dort, wo sinnvoll, ins Niederösterreichische Umland zu verlängern", so Razborcan weiter. Besonders das Umland Wiens ist von der Zunahme des Lkw-, aber auch des Individualverkehrs besonders betroffen. Für viele Pendler ist allerdings das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln noch nicht attraktiv genug. U-Bahn-Stationen in Niederösterreich - mit entsprechenden Park&Ride-Anlagen - würden sicher viele zum Umsteigen vom Privat-Pkw auf öffentliche Verkehrsmittel bewegen. "Die leichte Erreichbarkeit der Arbeitsplätze bzw. das Vorhandensein leistungsfähiger Verkehrsträger ist aber auch eine wichtige Entscheidungsgrundlage für ansiedelungswillige Betriebe. Hier könnten Niederösterreich und die Bundeshauptstadt viel zur weiteren positiven Entwicklung des Wiener Umlands beitragen, wobei angesichts der Höhe der notwendigen Investitionen auch der Bund in die Verantwortung genommen werden muss", so Razborcan abschließend.
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