Hofmann fordert Hausordnung für Asylwerber im Erstaufnahmezentrum Thalham

Wien, 2004-06-22 (fpd) - "Täglich tauchen fünf bis fünfzehn Asylwerber in den Untergrund ab. Geschäftleute aus St. Georgen sprechen von einer stark gestiegenen Anzahl der Ladendiebstähle. Bagatelldelikte werden dabei gar nicht zur Anzeige gebracht. Das ist ein unzumutbarer Zustand nicht nur für die Bevölkerung, sondern auch für die Geschäftsleute der Region", so der freiheitliche Wirtschaftssprecher DI Max Hofmann. ****

Hofmann sieht einen direkten Zusammenhang zwischen den untergetauchten Flüchtlingen und der starken Zunahme bei Ladendiebstählen. Der Attergau als Tourismusregion dürfe nicht durch steigende Kleinkriminalität in Verruf kommen, fordert der Nationalratsabgeordnete aus Vöcklabruck.

Hofmann fordert die Einführung einer Hausordnung im Erstaufnahmezentrum Thalham, die eine nächtliche Ausgangssperre beinhaltet und die Asylwerber beim Verlassen des Flüchtlingsheimes verpflichtet, sich bei der Heimleitung an- und abzumelden.

"Es ist nicht damit abgetan, die Exekutive in der Region aufzustocken. Es muß gewährleistet sein, daß die Asylwerber, die oftmals keine Papiere besitzen, in der Zeit, während ihr Asylantrag geprüft wird, nicht untertauchen, sobald sie den Verdacht haben, daß er abgelehnt wird", so Hofmann abschließend. (Schluß)

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