Fuhrmann: Nicht Schüler, sondern Bildungspolitik wird transparenter!

Statistische Daten dienen als Grundlage der Bildungspolitik und sind nicht auf Einzelpersonen rückführbar!

Wien, 22. Juni 2004 (ÖVP-PK) "Die SPÖ-Abgeordnete Gisela Wurm hat offenbar weder den Zweck noch die Umsetzung des Bildungsdokumentationsgesetzes verstanden, denn nur so sind ihre Versuche zur Verunsicherung von Schülern, Lehrern und Eltern zu erklären", sagt Abg.z.NR Silvia Fuhrmann, Bundesobfrau der Jungen ÖVP. Das Bildungsdokumentationsgesetz diene dazu, statistische Daten als Planungsgrundlage für die Bildungspolitik zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Schulen zu liefern. Um zu einer aussagekräftigen Statistik zu gelangen, müssten Bildungswege berücksichtigt werden, weshalb auch die Sozialversicherungsnummer abgefragt würden. ****

"Diese Bildungspolitik ist an der Gewährleistung qualitativ höchsten Bildungsniveaus interessiert und nicht am gläsernen Menschen, was selbst die SPÖ wissen sollte", so Fuhrmann weiter. Um den Datenschutz zu gewährleisten, würden durch eine Verschlüsselung der Sozialversicherungsnummer sichergestellt, dass die
statistischen Daten nicht rückverfolgbar seien und nicht mehr Einzelpersonen zugeordnet werden könnten.

"Im Übrigen sollte Wurm wissen, dass die Daten, die über das Bildungsdokumentationsgesetz erhoben werden, schon bisher von den Schulen in den Schülerstammdatenblättern erfasst wurden, die ebenfalls 60 Jahre aufbewahrt werden", so Fuhrmann weiter. Durch
das statistische Zusammenspielen eines Teiles dieser Daten könnte künftig beispielsweise festgestellt werden ,wie viele Schüler ein Schuljahr positiv beenden und wie viele nicht aufsteigen können oder wie viele Hauptschüler aus einer IT-Schwerpunktklasse danach eine Informatik-HTL erfolgreich absolvieren. Wenn Personen Informationen über die von ihnen festgehaltenen Daten haben wollten, müssten sie sich aber nach wie vor an ihre jeweiligen Schulen wenden.

Fuhrmann wies abschließend darauf hin, dass die Schulen auf das Bildungsdokumentationsgesetz, das am 1.1.2003 in Kraft trat, vorbereitet wurden. Am 24.4.2003 wurde eine Information zur Verfügung gestellt, die Schuldirektoren wurden in 10 Direktorentagungen informiert. Am 1.1.2004 wurde im Bundesrechenzentrum eine Hotline eingerichtet, die unter 01/71123/ 2310 erreichbar ist.

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