Forschung in Österreich: Strategien, Programme, Förderungen

Experten treffen sich an der Donau-Universität Krems

Krems (OTS) - Am 25. Juni 2004, im Rahmen des Krems OPEN, dem Tag der offenen Tür der Donau-Universität Krems, diskutieren österreichische Forschungsexperten in einem Round-Table-Gespräch die geänderten Rahmenbedingungen, die sich nach dem Beschluss der Regierungsvorlage des neuen Forschungsförderungs-Strukturreformgesetzes Ende Mai dieses Jahres ergeben.

Als Referenten des Expertenmeetings haben zugesagt: Univ.-Doz. Dr. Josef Fröhlich (ARCS), Univ.-Prof. Dr. Johann Götschl (Karl-Franzens-Universität-Graz), Hon.-Prof. Dipl.-Ing. Manfred Horvat (Büro für Internationale Forschungs- und Technologiekooperation), Dr. Gerhard Kratky (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung), Mag. Ingolf Schädler (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie), Dipl.-Ing. Herwig Spindler (Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft), Mag. Barbara Weitgruber, MA (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur). Die Donau-Universität Krems ist vertreten durch Prof. Dr. Dieter Falkenhagen und Dr. Erwin Bratengeyer. Die Moderation übernimmt Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Adolf Stepan (Donau-Universität Krems).

Die Forschung in Österreich steht vor großen Herausforderungen. Der globale Übertritt in die wissensbasierte Wirtschaft und Gesellschaft macht beträchtliche Anstrengungen notwendig, um im internationalen Leistungsvergleich bestehen zu können. Nach der ehrgeizigen Zielsetzung der Regierungschefs der Europäischen Union beim Gipfel von Lissabon im März 2000 soll sich Europa bis 2010 zur dynamischsten wissensbasierten Volkswirtschaft der Welt entwickeln. Eine wesentliche Voraussetzung hierfür ist, dass Europa den Forschungsrückstand gegenüber den USA und Japan aufholt.

Trotz der Bereitstellung zusätzlicher öffentlicher Mittel für die Forschungsförderung und der Reorganisation der institutionellen Förderstrukturen in Österreich gibt es in allen Forschungssektoren noch massiven Aufholbedarf. Die Herausforderungen für die österreichische Forschung werden beim Round-Table-Gespräch Vertreter der Bundesministerien, der universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Verantwortliche der Forschungsförderungseinrichtungen beleuchten und diskutieren. Insbesondere stehen dabei Fragen bezüglich der Forschungsstrategien und die Bedeutung der Forschung für Österreich im Vordergrund.

Im Anschluss an die Vorträge und einer Podiumsdiskussion besteht die Möglichkeit im "Show room" des neuen Usability Labors der Abteilung für Telekommunikation, Information und Medien Experimentalpräsentationen beizuwohnen.

Zum Experten Round-Table wurden neben den Podiumsreferenten rund 30 Forschungsexperten eingeladen. Um an dem Round-Table teilnehmen zu können, ersuchen wir Sie um Anmeldung unter ute.wabro@donau-uni.ac.at bis zum 24. Juni 2004.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Erwin Bratengeyer
Forschungszentrum TIM-Lab
Donau-Universität Krems
Tel: +43 (0)2732 893-2361
erwin.bratengeyer@donau-uni.ac.at
http://www.donau-uni.ac.at/tim

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0013