Renner: SPNÖ setzt Initiative für Pendlerhilfe im NÖ Landtag durch

Erhöhung des amtlichen Kilometergeldes höchst an der Zeit

St. Pölten, (SPI) - Eine wichtige Initiative für die Pendler in Niederösterreich setzten die NÖ Sozialdemokraten im Rahmen der heutigen Budgetsitzung des NÖ Landtags um. Das SP-Anliegen für die Anhebung des seit dem Jahr 1997 nicht mehr angepassten amtlichen Kilometergeldes wurde im Landtag eingebracht und fand nunmehr auch die Zustimmung der ÖVP. "Der Landtag fordert nun die NÖ Landesregierung auf, sich beim Bund für eine 15,1 %ige Erhöhung des Kilometergeldes, das heißt von derzeit 0,356 Euro auf 0,409 Euro, einzusetzen. Damit setzt das größte Bundesland ein starkes Signal, die SPÖ, die diese Forderung im Interesse der nö. Pendler seit Jahren erhebt, hat sich durchgesetzt", freut sich die Weinviertler SP-Mandatarin LAbg. Mag. Karin Renner.****

Pendler und alle, die beruflich auf die Nutzung des eigenen Kraftfahrzeuges angewiesen sind, sind durch die in den letzten Jahren enorm gestiegenen Kosten für die Benutzung eines Kraftfahrzeuges massiv betroffen. Neben den ständig steigenden Treibstoffpreisen -Anfang Juni 2004 sind die Treibstoffpreise zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 14 bis 15 % gestiegen - sind die Autofahrer auch mit zahlreichen anderen Verteuerungen rund um das Auto konfrontiert.

"Je nach Bundesland ist heute jeder zweite oder dritte Arbeitnehmer als Pendler anzusehen. Ihnen werden zwar eine immer höhere Flexibilität und längere Wege zur Arbeit abverlangt - statt sie jedoch steuerlich zu entlasten, ignoriert die Regierung die Interessen dieser Arbeitnehmer und erhöht gleichzeitig die Abgaben. So wurde die motorbezogene Versicherungssteuer für Pkw seit Juni 2000 um 51 (!) Prozent angehoben. Dies bedeutet eine jährliche Mehrbelastung der österr. Autofahrer um 290 Mio. Euro. Fast schon in Vergessenheit geraten ist zudem die Erhöhung der Autobahnvignette um 81 Prozent im Jahr 2001. Daher ist es höchst an der Zeit, dass diese Bundesregierung den hunderttausenden Pendlerinnen und Pendlern auch wieder etwas zurückgibt und sie entlastet - denn niemand pendelt gern", so Renner.
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