Nasko: Dynamisches Kulturbudget im Land Niederösterreich

72 Mil. Euro für breit gefächertes und vielfältiges Spektrum

St. Pölten, (SPI) - "72 Millionen Euro werden im Voranschlag 2005 für das Niederösterreichische Kulturbudget ausgewiesen, dies entspricht einer Erhöhung von nicht weniger als 13,8 %. Diese dynamische Entwicklung unterstreicht die Wichtigkeit der Kultur in der NÖ Landespolitik, zeigt aber auch die Vielfältigkeit und das breite Spektrum der Förderinstrumentarien, der Initiativen und des Angebots. Kunst und Kultur ist Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, ist Wert, Freude, Genuss und Beschäftigung. Niederösterreich kann aus vielem schöpfen und so vieles geben", zeigt sich der Kultursprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Prof. Dr. Siegfried Nasko, erfreut über die positive Dotierung des NÖ Kulturbudgets 2005.****

Spart eine Gesellschaft in ihrer Kultur, so wird sie sehr schnell zu einer armen Gesellschaft. Alles in allem hat sich die Kulturpolitik in Niederösterreich aber auch, was die Finanzierung betrifft, sehr dynamisch entwickelt. Sponsorships, Creative Industries, Kreativwirtschaft oder zahlreiche Partnerschaften zwischen Wirtschaft, Tourismus, Kommunen und Kultur haben nicht nur das Angebot abgesichert, sondern auch wachsen lassen. Gleichzeitig birgt dies natürlich auch die Gefahr von neuen Abhängigkeiten. Nasko:
"Kulturpolitik und -förderung muss weiterhin eine Kernaufgabe der öffentlichen Hand bleiben. Kulturelle Einrichtungen gehören in unseren Städten und Gemeinden zum alltäglichen Angebot - und das ist gut so. Kultur darf nicht fern sein, sie muss nächst dem Menschen sein. Nur wenn sich die Kultur in ihrer Mannigfaltigkeit den Menschen präsentiert, so findet sie Halt und Akzeptanz", so Nasko weiter. Seien es die kulturpolitischen Flagschiffe, wie Festspielhaus, Landesausstellungen oder Festspiele, oder auch nur regionale Einrichtungen, wie Musikschulen, ‚Kunst im öffentlichen Raum', Museen, Vereine, Kleinkunstbühnen, Theater, Ausstellungen, Galerien oder Kulturhäuser - das Land Niederösterreich unterstützt unabhängig von Größe und Angebot alle wertvollen Initiativen." Es ist ebenso zu begrüßen, was das Land Niederösterreich für die NÖ Tonkünstler leistet, sind sie doch Botschafter Niederösterreichs in der Welt.

"Nichts desto trotz brauchen wir gerade in der Kulturpolitik ein ständiges Anpassen an neue Herausforderungen. So wäre beispielsweise eine Gesamtdarstellung oder Retrospektive der 70er und 80er Jahre, beispielsweise auf der Schallaburg, eine positive Initiative. Aktuell gibt es ebenso im Musikschulwesen Handlungsbedarf. Zwar wurden die Unterrichtsstunden ausgeweitet, das Land hat aber keine zusätzlichen Gelder freigegeben. Die Gemeinden klagen hier besonders unter den zunehmenden finanziellen Belastungen. Das NÖ Musikschulgesetz ist O.K., aber die Ausbildung muss auch für alle zugänglich und vor allem leistbar sein. Wer jedenfalls bei der Kultur spart oder ‚geizt', der reduziert ‚die Seele einer Gesellschaft'. Niederösterreich hat eine reiche Seele - und wird sie auch in Zukunft haben", so Nasko abschließend.
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