Thumpser: Sportförderung im Landesbudget zu gering dotiert

Sport bedeutet Gesundheit, Lebensqualität und einen wesentlichen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben

St. Pölten (SPI) - "Die Spielräume sind eingeschränkt - das trifft im wahrsten Sinne des Wortes auch auf das Sportbudget zu", so LAbg. Herbert Thumpser anlässlich der Budgetdebatte im NÖ-Landtag. "Laut einer aktuellen Studie sind Kindheit und Jugend keine Sturm und Drang Periode mehr, sondern sie sind zu einer Zeit des Bewegungsmangels geworden. Die Gefahr von vermehrten Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und des Bewegungsapparates im Erwachsenenalter ist damit gegeben. Doch leider sind die Ansätze für den Jugendsport und die Jugendförderung gegenüber dem Abschluss 2003 und dem Voranschlag 2004 unverändert geblieben - das Land Niederösterreich versäumt damit, einem wichtigen Bereich mehr Bedeutung beizumessen, wird sich diese Problematik in den kommenden Jahren doch sogar noch verschärfen, zumal durch die Sparmaßnahmen der Bundesregierung auch Turnstunden und Sportprojekte in den Schulen immer weiter ‚wegrationalisiert' werden", so Thumpser weiter.****

Versäumnisse des Landes ortet Thumpser aber nicht nur in der mangelnden Förderung der Jugend, sondern auch im Bereich des Behinderten- und Versehrtensports: "Auch hier sind die Mittel gegenüber den letzten Landeshaushalten leider unverändert! Gerade in diesem Bereich wären aber dringend mehr finanzielle Mittel notwendig. Für viele der betroffenen Menschen ist der Sport oft die einzige Möglichkeit der Rehabilitation, für viele ist es der einzige Weg zurück in ein lebenswertes Leben. Die Vereine bedürfen aber, um den Sportlerinnen und Sportlern diese Möglichkeit auch anbieten zu können, der Unterstützung der öffentlichen Hand. Diese Notwendigkeit gilt selbstverständlich für alle Sportvereine - bedeutet die Tätigkeit der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter in den Sportvereinen nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheit, sondern auch einen wichtigen Anteil am gesellschaftlichen Leben!"
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