Mölzer mit höchstem Stimmenanteil

Der designierte EU-Parlamentarier fordert mehr Gewicht für das national-liberale Lager in der FPÖ

Wien (OTS) - Nach Vorliegen des vorläufigen Gesamtergebnisses ist nun klar: Andreas Mölzer hat den höchsten Anteil an Vorzugstimmen aller Kandidaten für die Wahl zum europäischen Parlament. Mit nahezu 14% (absolut sind es 21.980) der für die FPÖ abgegebenen Stimmen konnte er doppelt so viel verbuchen als für das Vorzugstimmenmandat (7%) erforderlich gewesen wäre.

Er hat damit aber auch eindeutig mehr direkte Unterstützung erhalten als etwa Ursula Stenzel bei den ÖVP-Wählern (2,87%) oder Hannes Swoboda bei den Wählern der SPÖ (2,46%). Lediglich Johannes Voggenhuber kam mit 9,45% Vorzugstimmen der Grün-Wähler in die Nähe eines zweistelligen Resultates.

Dieses Ergebnis ist umso bemerkenswerter als, zum Unterschied zu den anderen genannten, Andreas Mölzer nicht Spitzenkandidat war und daher auch nicht die Unterstützung durch die durchwegs stark persönlichkeitsbezogene Wahlwerbung der Partei genossen hat.

"Ich bin für diese überwältigende Zustimmung der FPÖ-Wähler sehr dankbar, sehe aber darin auch den eindeutigen Wunsch der Parteibasis, dass dem national-liberalen Lager in der FPÖ mehr Gewicht zukommen muss" kommentiert Mölzer das für ihn so erfreuliche Ergebnis. Das betreffe auch die Bestellung von neuen Regierungsmitgliedern. "Im Personenkomitee für Andreas Mölzer, das künftig als "Arbeitsgemeinschaft freiheitliche Zukunft" an Erneuerungskonzepten für die FPÖ weiterarbeiten wird, gibt es eine Reihe von Persönlichkeiten, die geeignet wären, neue Verantwortung zu übernehmen" so Mölzer.

I.A. des Personenkomitees für Andreas Mölzer Mag. Walter Tributsch

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