ARBÖ: Ausrüstung mit Partikelfilter ist steuerlich zu fördern

Keine Mehrkosten durch Biodiesel - kürzere Intervalle bei Pickerlüberprüfung

Wien (OTS) - Der ARBÖ erinnert anlässlich der WHO-Ministerkonferenz in Budapest zu Umwelt und Gesundheit daran, dass die Autofahrer in Österreich seit Jahresbeginn das größte Umweltprojekt seit Jahren umsetzen und bezahlen: die vorzeitige Einführung entschwefelter Treibstoffe kostete den Autofahrern eine Erhöhung der Mineralölsteuer um zwei Cent (Diesel) bzw. einen Cent (Benzin) pro Liter und machte eine schlagartige Senkung der Partikelemissionen bei Dieselfahrzeugen um 30 Prozent und eine Verminderung des Kohlendioxidausstoßes bei Benzin möglich.

Um den Einbau von Partikelfiltern in Dieselfahrzeuge zu beschleunigen, wiederholt der ARBÖ seine Forderung nach steuerlichen Anreizen: "Diese sind nötig, um die mit der Ausrüstung von Dieselfahrzeugen mit Rußfiltern verbundenen Kosten abzugelten", begründet ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar.

Als Vorbild nennt der ARBÖ die steuerlichen Anreize beim Vorziehen von Katalysatoren im Jahre 1987 unter dem damaligen Umweltminister und jetzigen ARBÖ-Ehrenpräsidenten Dr. Kurt Steyrer. "Damals ist durch diese Fördermaßnahme eine rasche Umstellung auf den Katalysatorbetrieb ermöglicht worden", erinnert Dr. Hellar.

Sollte es in Österreich zu einer Beimischung von Biodiesel kommen, dürfen daraus auf keinen Fall Zusatzkosten für die Autofahrer erwachsen, bekräftigt der ARBÖ.

Eine Rückkehr zur jährlichen "Pickerl"-Prüfung hält der ARBÖ für einen sinnvollen Beitrag zur Erreichung des Kioto-Ziels. Kürzere Intervalle zwischen den sogenannten Paragraph 57a Überprüfungen würden auch zur höhreren Verkehrssicherheit führen, da nicht verkehrssichere Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen werden. Im Interesse der Autofahrer ist es im Zuge der § 57a Überprüfung auch möglich, Mängel rechtzeitig zu entdecken und sie damit kostengünstiger zu reparieren.

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