RFW-Krenn unterstützt neuen IV-Präsidenten betreffend Arbeitszeitverlängerung

Krenn: "40-Stunden-Woche entspricht geltendem Arbeitszeitgesetz!"

Wien (OTS/RFW) - "Der RFW (Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender) kann die Forderung des IV-Präsidenten Veit Sorger nach einer Arbeitszeitverlängerung ohne Lohnausgleich inhaltlich nur voll unterstützen", so der WKÖ-Vizepräsident und stellvertretende Bundesobmann des RFW, Matthias Krenn.

WKÖ-Vizepräsident Krenn verlangt, dass es zu einer Harmonisierung für alle Arbeitnehmer auf Basis der 40-Stunden-Woche kommt: "Hier fordere ich die Sozialpartner, allen voran ÖGB Chef Verzetnitsch auf, Forderungen dieser Art nicht von vorne herein abzulehnen ohne darüber nachzudenken was sie dem Wirtschaftsstandort Österreich bringen, sondern sich damit auseinanderzusetzen, dass dringend Maßnahmen gesetzt gehören, die die internationale Konkurrenzfähigkeit der heimischen Betriebe stärken."

Eine dieser Maßnahmen ist, laut RFW, die Wiederanpassung der Kollektivverträge an das geltende Arbeitszeitgesetz, welches die 40-Stunden-Woche beinhaltet: "Es gibt bereits praktizierte Beispiele die zeigen, dass eine Verkürzung der Arbeitszeit zu massiven Wettbewerbsnachteilen führt." Der Autohersteller Opel will beispielsweise die Wochenarbeitszeit wieder verlängern, da es sonst zu Wettbewerbsnachteilen mit anderen Standorten wie beispielsweise Polen kommt. Nur durch eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten, bei gleichzeitiger Verlängerung der Wochenarbeitszeit, kann der Standort in Deutschland abgesichert werden.

"Auch in Österreich müssen wir uns bewusst werden, dass der Standortwettkampf - trotz momentan noch günstigerer Bedingungen -härter wird, Betriebe in Billig-Lohnländer abwandern und damit wertvolle Arbeitsplätze verloren gehen, wenn wir nicht dagegen angehen", so Vizepräsident Krenn, "und deshalb bin ich davon überzeugt, dass bei entsprechender, vernünftiger Aufklärung auch die heimischen Arbeitnehmer einsehen, dass zwei Stunden pro Woche an Mehrarbeit, die ihren Arbeitsplatz sichern, mit zu tragen sind", so Krenn abschließend. (gg)

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