VP-Fuchs: Echte FGZ Aufwertung in Favoriten von den Sozialdemokraten verhindert

Planung der SP-Verantwortlichen geht an Bedürfnissen vorbei

Wien (VP-Klub): "In unfassbarer Art und Weise versuchen die Favoritner Sozialdemokraten einen riesigen Planungsfehler bei der Sanierung der Favoritner Fußgängerzone zu vertuschen", kritisiert der Favoritner Gemeinderat LAbg. Georg Fuchs. Seit Jahren fordere die Wirtschaft und die Bevölkerung des 10. Bezirkes einen direkten Zugang von der U1 Station Südtirolerplatz/Sonnwendplatzl zur Favoritenstraße. Eine Belebung des bisher von der Stadtplanung vernachlässigten Bezirksteiles der Favoritenstraße sollte dadurch erfolgen.

Der für die Aufwertung der Favoritenstraße durchgeführte Wettbewerb sehe jedoch diese wichtige Infrastruktureinrichtung nicht vor. "Eine Stadt- und Bezirksplanung, die an Interessen der Bevölkerung und der Wirtschaft vorbeigeht und im stillen Kämmerlein durchgeführt wird, kann nicht geduldet werden, weil die Voraussetzungen der kundenfreundlichen Aufwertung fehlen", so Fuchs. Seit Jahren sei der Verfall der Fußgängerzone im unteren Bereich zu beobachten und die sozialdemokratische Bezirksmehrheit habe zwar unzähligen Verbesserungsanträgen der Volkspartei zugestimmt, es werden jedoch die entscheidenden Maßnahmen nun nicht durchgeführt.

"Diese Planlosigkeit gegen Wirtschaft und Bevölkerung ist eine halbe Lösung und kann nicht durch noch so viel Steuermittel beschönigt werden. Daher hat die Fraktion der Favoritner Volkspartei die Zustimmung zur Finanzierung der unausgereiften Planung verweigert", betont Fuchs. Steuermittel müssten effizient eingesetzt werden und es sei eine traurige Tatsache, dass die Verbesserungen - wie die Gesamtsanierung des Pflasters, sowie die Verlängerung und die Beseitigung der Parkplatznot beim Viktor Adlermarkt - bis heute nicht in Angriff genommen worden seien.

"Es ist ein Skandal, wenn Sozialdemokraten in der Bezirksvertretung zwar den Anträgen der Volkspartei die Zustimmung geben, aber die beschlossenen Maßnahmen im Sinne einer echten Aufwertung nicht durchführen", kritisiert Fuchs. Er fordere die Bezirksvorsteherin Moispointner auf, das Projekt sofort zu überarbeiten und die fehlenden Verbesserungen einzubeziehen, sowie gemeinsam mit der Favoritner Wirtschaft und Bevölkerung eine echte Aufwertung durchzuführen. Abschließend stellt der ÖVP Gemeinderat fest, dass Bürgernähe und Mitbestimmung in Favoriten der Sozialdemokratie im Bezirk auch in anderen Planungsbereichen fremd seien.

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