ARBÖ urgiert Maßnahmen gegen wachsende Gefahr durch Kleinlaster

Wien (OTS) - Der ARBÖ drängt auf rasche Maßnahmen gegen die wachsende Gefahr durch gewerblich genutzte Kleinlaster, also Lkw unter 3,5 Tonnen. Sie bauen mehr Unfälle als die großen Laster über 3,5 Tonnen. Die Kleinlaster sind weder vom Lkw-Wochenendfahrverbot noch von sonstigen spezifischen Vorschriften für Lkw betroffen und müssen auch keine Lkw-Maut zahlen.

Nach Vorschlag des ARBÖ sollte es auch für diese Kleinlaster ("Sprinter") gesetzlich fixierte Lenk- und Ruhezeiten, sowie sonstige rechtliche Vorschriften bezüglich der Güterbeförderung geben. Da diese Kleinaster sehr schnell fahren können und locker auf Spitzengeschwindigkeiten von über 160 km/h kommen wirken sich die fehlende professionelle Sicherung mitgeführter Güter besonders fatal aus. Um der wachsenden Gefahr der rasenden Kleinlaster zu entgehen, wurde in Deutschland sogar ein Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen diskutiert. In Österreich hat der ARBÖ als erstes auf das Gefahrenpotenzial von Kleinlastern aufmerksam gemacht und es im März 2003 auch in die Arbeitsgruppe "Sicherer Lkw" des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) eingebracht.

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