Verleihung der "Youth Solar Awards 2004"

Zahlreiche Projekte zur "Stromerzeugung mit der Sonne"

Wien (PWK426) - Der Bundesverband Photovoltaik Österreich verlieh heuer zum vierten Mal die Youth Solar Awards an Jugendliche, die innovative Ideen zur "Stromerzeugung mit der Sonne" hatten. Kreative Köpfe aus Österreich und Ungarn folgten dem Aufruf dieses durch INTERREG IIIa-Gelder (EFRE-Mittel) finanzierten Wettbewerbes. Die Auszeichnungen wurden in den sechs Kategorien "Gesamtsysteme", "Kunst", "Wirtschaftlichkeit", "Architektur", "Komponenten & Messtechnik" und "Soziales Engagement" verliehen.

In den Kategorien "Gesamtsysteme" und "Kunst" (Hauptsponsor: RWE SCHOTT Solar) gewann der "Beachboy" der beiden Wiener Paul Jung und Bernhard Roitner. Der faltbare, transportable Sonnenschirm, bei dem Photovoltaik zur Energieversorgung von z.B. einem Laptop eingesetzt wird, ist ein auch optisch ansprechendes Lifestyle-Produkt.

Mit Unterstützung der FH Technikum Wien wurden Preise für jeweils ein ausgezeichnetes Projekt in den Kategorien "Wirtschaftlichkeit", "Architektur" und "Komponenten & Messtechnik" verliehen. In der dritten Kategorie gewann der "Solartest" des ungarischen Teilnehmers Gergely Perlaky. Mit diesem Messinstrument, das speziell für die Ausbildung von Studierenden entwickelt wurde, kann im Unterricht die Leistung von Solarzellen kostengünstig gemessen werden.

Das E-Werk Wels sponserte den Award "Soziales Engagement". Dieser ging an die oberösterreichische Volksschule Holzhausen, in der die Themen Energie und Umwelt ganz oben am Lehrplan stehen. In altersgerechter Weise wird "ganz nebenbei" der verantwortungsvolle Umgang mit wertvollen Ressourcen und die Nutzung der erneuerbaren Energie der Sonne erlernt. Schüler wie Eltern engagierten sich sehr und machten durch zahlreiche Events im Ort die Finanzierung einer eigenen netzgekoppelten 9kW-Photovoltaikanlage am Dach der Schule möglich. Nun kann der Jahresstrombedarf der Sonnenschule komplett durch Sonnen-Strom gedeckt werden.

Dr. Erhard Busek, Sonderkoordinator des Stabilitätspaktes für Südosteuropa, betonte in seiner Rede die Wichtigkeit internationaler Zusammenarbeit für die Verbreitung der Erneuerbaren Energien. Prof. Bernd Lötsch (Generaldirektor NHM) sprach zur Photovoltaik in seinem Haus. Marie-Claire Messinger moderierte die Preisverleihung, am Freitag, bei der zahlreiche Teilnehmer von Vorarlberg bis Budapest anwesend waren.

Das Rahmenprogramm begann mit einer Führung auf das Dach des Naturhistorischen Museums in Wien, von wo aus sich nicht nur ein herrlicher Blick über die Innenstadt bot, sondern auch erklärt wurde, wie das Museum durch die eigene Solarstrom-Anlage Energie aus einer natürlicher Quelle, der Sonne, gewinnt. Die Anlage ist von der Straße aus nicht sichtbar, also ein "Geheimnis" des Museums, das nicht länger eines bleiben sollte! "Wir finden, es sollte gezeigt werden, dass auch auf historischen Gebäuden viel Platz für Fortschritt ist!", erklärte Michaela Vezmar, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Photovoltaik in der Wirtschaftskammer Österreich. (hp)

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