Erweiterung der Fußgängerzone Favoritenstraße von ÖVP und Grünen abgelehnt

Wien (SPW-K) - Der nördliche Teil der Favoritenstraße wird zur Fußgängerzone. Die Bezirksvertretung hat das 3,5 Millionen Euro-Projekt gegen die Stimmen von ÖVP und Grünen mehrheitlich beschlossen. Die Umbauarbeiten der Favoritenstraße zwischen Landgutgasse und Südtirolerplatz sowie des Columbusplatzes werden im Spätsommer beginnen.

"Ich bedauere es sehr, dass es nicht möglich war, für ein so wichtiges Projekt die Zustimmung aller Fraktionen in der Bezirksvertretung zu erhalten. Der derzeitige Zustand der Fußgängerzone kann verbessert werden und es ist schade, dass die ÖVP und die Grünen dagegen gestimmt haben. Die Maßnahmen erfolgen schließlich im Interesse der Wirtschaft und der Favoritner Bevölkerung", erklärt Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner.

Der Columbusplatz wird im Zuge der Errichtung eines Einkaufscenters und einer Tiefgarage gänzlich neu gestaltet, wobei der Platzbereich vor dem Columbuscenter durch eine besondere Pflasterung hervorgehoben wird. In diesem Bereich werden qualitätsvolle Veranstaltungen bzw. Präsentationen stattfinden.

Die Favoritenstraße wird zwischen Landgutgasse und Johannitergasse mit Bänken, Grünsäulen und City-Light-Säulen neu möbliert. Der nördlichste Teil der Favoritenstraße zur Sonnwendgasse wird als "Tor zu Favoriten" mit Bänken und Pergolen nach dem im Wettbewerb siegreichen Projekt von Architekt Luigi Blau platzartig ausgestaltet. Überdies wird der in der Sonnwendgasse bestehende Radweg bis zur Favoritenstraße verlängert.

Die Favoritenstraße wird durch diese Maßnahmen entsprechend ihrer Bedeutung als drittstärkster Einkaufsstraße Wiens aufgewertet und erhält neue und wichtige Impulse für die Wirtschaft. Vor allem der Columbusplatz wird eine neue Funktion als Treffpunkt, als Platz zum Verweilen und Ausruhen erhalten.

Bezirksvorsteherin Mospointner kündigt an, alle Kaufleute und Anrainer rechtzeitig und laufend von allen Baumaßnahmen zu informieren. Eine Hotline für Auskünfte und Beschwerden wird eingerichtet. Die Straßenbauabteilung, die Magistratsabteilung 28, versichert, alle Anstrengungen zu unternehmen, um die Belästigungen so gering wie möglich zu halten. (Schluss)

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