Jahrmann: Rund 1.351.000 Euro für neues Pflegeheim Schloss Pöchlarn

102 neue Pflegeplätze werden in der Nibelungenstadt errichtet

St. Pölten, (SPI) - Seit dem Vorjahr wird an der Neuerrichtung eines Pflegeheimes im Schloss Pöchlarn rege gearbeitet. 102 Pflegeplätze und rund 60 Arbeitsplätze werden im Zentrum der Stadt geschaffen, Kostenrahmen für die neue Pflegeeinrichtung 10.080.120 Euro. Das Land NÖ unterstützt nun dieses Projekt auf Basis eines aktuellen Landesregierungsbeschlusses aus Mitteln des NÖ Gesundheits- und Sozialfonds bzw. KRAZAF-Strukturmitteln mit 1.350.608 Euro. "An das historische Schloss werden zwei Pflegetrakte angeschlossen, die entlang der nördlichen und westlichen Mauer angebaut werden. Im Schloss selbst werden die Verwaltungseinheiten, der zentrale Speiseraum, das Café sowie Teile des Therapiezentrums angesiedelt", so LAbg. Josef Jahrmann.****

Neueste Erkenntnisse auf dem Gebiet der Altenpflege und Seniorenunterbringung flossen in die Planung der neuen Pflegeinstitution ein. Mit modernen Pflegezimmern - meist Einbettzimmer mit entsprechender Privatsphäre - wird versucht, den hohen Anforderungen einer zeitgemäßen Pflege voll gerecht zu werden. "Die Pflege älterer Menschen darf nicht heißen: abschieben, vereinsamen, vergessen. Vielmehr brauchen wir eine neue Qualität der Pflege mit Professionalität, Standards, Rechten und vor allem mit Menschlichkeit und Liebe. Nur wenn es gelingt, eine neue Lebensqualität im Alter und für die Pflege zu erreichen, gewinnen wir auch den Kampf gegen das Sterben vor der Zeit", betont der Melker SP-Abgeordnete.

"Für die Renovierung und Revitalisierung des historischen Schlosses sowie für den Neubau des Pflegeheims war den zukünftigen Betreibern wichtig, dass die Anbindung an das Gemeindeleben gelingt. Das neue Pflegeheim mit seiner einzigartigen Lage - im Herzen der Nibelungenstadt Pöchlarn, umgeben von den imposanten Kastanienbäumen des Schlossparks - wird somit in Zukunft nicht nur dafür sorgen, dass pflegebedürftige Menschen ihren Lebensabend verdient genießen können, sondern auch ein wichtiger Impuls für die Donaustadt sein", so Jahrmann abschließend.
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