Neue Ambrozy-Kritik zu Eurofighter-Deal

Ambrozy: Bundesregierung soll Fehlentscheidung stornieren und das Geld für die Menschen sinnvoll einsetzen

Klagenfurt (SP-KTN) Neuerlich schwere Kritik am Festhalten der schwarz-blauen Bundesregierung am Kauf der teuren Eurofighter übte am Samstag der Kärntner SP-Vorsitzende, LHStv. Peter Ambrozy. "Wir brauchen diese Eurofighter nicht und können sie uns im übrigen weder in der Anschaffung noch in den Folgekosten leisten, also sollte die Bundesregierung endlich von ihrem sturen Kurs abgehen", stellte Ambrozy Fest.

Ambrozy verwies erneut und eindringlich auf die enormen technischen Mängel. "Dazu kommt noch ein völlig überhöhter Kaufpreis, und vernichtende Rechnungshofkritiken im In- und Ausland", kritisierte Ambrozy und ergänzte: "Nun stoppen sogar die Deutschen den Eurofighter-Deal, ich frage mich, was muss noch passieren, damit die Regierung einsieht, dass die Entscheidung für den Eurofighter die teuerste Fehlentscheidung der Zweiten Republik war und endlich aus diesem verunglückten Projekt aussteigt?".

Aus der Sicht des Kärntner SP-Chefs hat die Bundesregierung den klaren Auftrag die Interessen der Bevölkerung zu vertreten, bei den Eurofightern "treten Bundeskanzler Schüssel und die schwarz-blaue Bundesregierung jedoch den Willen der Österreicherinnen und Österreich mit Füßen".

"Egal ob es um die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in ganz Österreich geht, die Erhaltung der Kasernenstandorte in Kärnten und damit die Sicherung von Arbeitsplätzen und dem Wirtschaftsfaktor Kaserne in unserem Bundesland oder aber um andere wichtige Maßnahmen, die Bundesregierung täte gut daran jenes Geld, das uns die Eurofighter kosten, lieber für die Menschen einzusetzen", betonte Ambrozy abschließend. (Schluss)

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