Schneeberger: Schulstandorte in Wohnungsnähe sichern

SPÖ wollte Schulen mit weniger als 300 Schülern zusperren

Die Volkspartei Niederösterreich wird in Zukunft genauso wie in der Vergangenheit alles unternehmen um Schulstandorte in Wohnungsnähe zu gewährleisten. Im Gegensatz dazu gibt es einen SPÖ-Vorschlag auf Bundesebene, der vorsieht, die Schulen so zu organisieren, dass sie erst ab 300 Schülern geführt werden. Das hätte nicht nur dramatische Auswirkungen auf die Schulorganisation, sondern bedeutet auch einen Anschlag auf die Kinder und Eltern im ländlichen Raum, betont der Klubobmann der VP NÖ Mag. Klaus Schneeberger.****

Die Geburtenstatistik nimmt einen dramatischen Verlauf, so werden für Herbst 14.000 Erstklassler erwartet. Das wird man mit der Struktur der 70er Jahre mit damals doppelt so hohen Schülerzahlen nicht bewältigen können. Selbstverständlich steht die VP NÖ zu den Abmachungen was die 16 Schulstandorte anbelangt. Um den dort vorgetragenen Wünschen zu entsprechen braucht es aber kein starres und bürokratisches Sprengelkorsett, wie Kranzl es fordert, sondern gezielte und flexible Schulverwaltungsmaßnahmen um das gewünschte Ziel zu erreichen, so Schneeberger.

Sprengeländerungen sind nur dann sinnvoll und notwendig, wenn die Struktur im ganzen Land sowohl im urbanen als auch im ländlichen Raum auf ihre Nachhaltigkeit überprüft wurde. Sprengeländerungen heute würden kein anderes Ergebnis bei den anderen Standorten bringen, aber ein Präjudiz für viele andere Sprengel - vor allem im ländlichen Raum - schaffen, ist der VP-Klubobmann überzeugt.

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