Edlinger: Inflation trifft PensionistInnen besonders stark

Wien (SPW) "Der Anstieg der Inflation auf über 2 Prozent im Mai bestätigt, dass die niedrige Pensionsanpassung im heurigen Jahr ein Hohn ist und die allgemeinen Preissteigerungen überhaupt nicht abdeckt. Die hohe Inflation trifft die älteren Menschen besonders stark. Kleine Einkommen werden durch die hohen Energiepreise eklatant belastet. Und das Wenige Ersparte wird durch die Inflation auch noch aufgefressen. Die Bundesregierung ist aufgefordert, gegen die Inflation und die ständige Belastung kleiner Einkommen etwas zu unternehmen", verlangt der Vizepräsident und Wiener Landesvorsitzende des Pensionistenverbandes Österreich, Rudolf Edlinger, am Donnerstag.****

"Das Mindeste, was wir verlangen, ist eine Pensionsanpassung in der Höhe der Inflation. Absolut notwenig wäre außerdem eine steuerliche Entlastung der kleinen Pensionen durch die Konstruktion des Pensionistenabsetzbetrages als Negativsteuer. Und schließlich soll Wirtschaftsminister Bartenstein seine gesetzliche Möglichkeit nutzen, für volkswirtschaftlich gerechtfertigte Benzinpreise zu sorgen. Das Preisgesetz verpflichtet ihn sogar, Treibstoffpreise auf ihre Angemessenheit zu untersuchen. Und wenn alle Wirtschaftsforscher erklären, dass die hohen Benzinpreise das Wirtschaftswachstum gefährden, dann ist höchster Handlungsbedarf", so Edlinger.

"Wenn die Bundesregierung weiterhin durch ihre Politik die Massenkaufkraft von zwei Millionen älteren Menschen schwächt, dann schwächt sie damit Konjunktur und Beschäftigung in Österreich. Das Fehlen einer starken Inlandsnachfrage ist das Hauptproblem, weshalb Österreichs Wirtschaft kaum vom Fleck kommt. Die Kaufkraft der PensionistInnen zu stärken, wäre daher eine sozial- und wirtschaftspolitisch sinnvolle und auch notwendige Maßnahme", erklärt der frühere Finanzminister. (Schluss)

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