Keine Strompreiserhöhung durch Einspeistarife für Ökostrom

LR Rohr fordert von Bundesregierung Reduktion der Energieabgabe bei Strom

Klagenfurt (LPD) - In Wien findet heute, Donnerstag, eine von Wirtschaftsminister Martin Bartenstein kurzfristig einberufene Sitzung des Elektrizitätsbeirates statt, bei der es um die neue Zuschlagsverordnung im Rahmen der Einspeistarife für Ökostrom gehen wird. Kärntens Energiereferent LR Reinhart Rohr spricht sich in diesem Zusammenhang für den grundsätzlichen Ausbau der Ökostromerzeugung aus. Gleichzeitig fordert Rohr die Bundesregierung auf, im Sinne der Haushalte und Betriebe die Energieabgabe deutlich zu senken, da die Förderung von Öko-Strom zu keiner Strompreiserhöhung führen dürfe.

Dem Vertreter Kärntens im Elektrizitätsbeirat hat Rohr klare Entscheidungskriterien für die Sitzung des Elektrizitätsbeirates mitgegeben. So werde es von Kärnten bei den Einspeisetarifen keine Zustimmung geben, wenn nicht zuvor konkrete Effizienzkriterien für die Ökostromerzeugung festgelegt würden. Auch dürfe die sinnvolle Förderung sauberer und innovativer Energieträger nicht zu Lasten der Strombezieher gehen.

Die Forderung des Kärntner Energiereferenten heißt, keine Strompreiserhöhung für private Haushalte, Betriebe oder Industrie. Im Gegenzug zur Ökostromförderung solle die Bundesregierung die von ihr eingeführte Energieabgabe deutlich reduzieren, betonte Kärntens Energiereferent.
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