Leitl: Bundespräsident Thomas Klestil war unschätzbare Exportstütze Österreichs

Exporte in Staatsbesuch-Destinationen wie China, Saudi-Arabien, Iran und Russland stiegen in letzten drei Jahren zwischen 40 und 83 Prozent!

Wien (PWK415) - "Zu recht als ‚goldener internationaler Türöffner‘ für die österreichische Wirtschaft bezeichnet, war Bundespräsident Thomas Klestil mit seinen erfolgreichen Staatsbesuchen in aufstrebende Weltmärkte eine unschätzbare Exportstütze für unser Land", dankte Wirtschaftskammer Österreich Präsident Christoph Leitl dem scheidenden Bundespräsident Thomas Klestil gestern bei einem persönlichen Besuch für zwölf Jahre Einsatz im Interesse der österreichischen Wirtschaft. Durch das hohe Ansehen des Bundespräsidenten im Ausland sei bei offiziellen Auslandsreisen ein österreichfreundliches Klima geschaffen worden, das oft auch als Initialzündung für Exportgeschäfte österreichischer Unternehmen diente.

Vor allem die Reisen des Staatsoberhauptes in den letzten Jahren nach China, Russland, Iran und Saudi-Arabien gemeinsam mit Wirtschaftsdelegationen zogen eine beeindruckende Auftragswelle für österreichische Unternehmen nach sich und belebten die Exporte überproportional. "So nahmen Österreichs Ausfuhren seit dem Jahr 2000 nach Saudia-Arabien um 41 Prozent, in die Russische Föderation um 73 Prozent, in den Iran um 81 Prozent und nach China um 83 Prozent zu", belegt Leitl die beachtlichen Impulse, die der Bundespräsident mit dem wirtschaftlichen Schulterschluss auf bedeutenden Weltregionen für Österreich bewirkt hat.

"Thomas Klestil gelang es, ein positiver Imageträger für die Alpenrepublik zu werden und zu überzeugen, dass wir nicht nur Natur und Kultur zu bieten haben, sondern auch ausgezeichnete wirtschaftliche Produkte und Dienstleistungen", erklärt Leitl. Der gute Ruf Österreichs konnte weiter verbreitet und gefestigt werden, was uns zum Europameister beim Exportzuwachs avancieren lies. Ohne kontinuierliches Exportwachstum wäre Österreich während der letzten Konjunkturflaute zudem in eine Rezession geschlittert. So gesehen war die aktive Auslandsbetreuung durch den Bundespräsidenten auch ein wichtiger Beitrag für die österreichische Gesamtwirtschaft, für den Arbeitsmarkt und die soziale Sicherung der Österreicherinnen und Österreicher, so der Wirtschaftskammerpräsident.

"Abgesehen von den exzellenten politischen Kontakten und seinem erfolgreichen Wirken für die österreichische Wirtschaft, schätze ich Thomas Klestil persönlich als stets aufgeschlossenen Gesprächspartner und Freund und bin mir sicher, dass er auch nach seiner Bundespräsidentschaft weiterhin wertvolle Dienste für Österreich und seine Wirtschaft leisten wird", zeigte sich Leitl bei dem Abschiedsbesuch in der Wiener Hofburg überzeugt. (Ne)

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