GROSSRUCK: INTERESSEN DER MIETER BLEIBEN DURCH VERKAUF DER BUNDESWOHNBAUGESELLSCHAFTEN GESICHERT

ÖVP-Wohnbausprecher verweist auf professionelle Abwicklung und guten Verkaufspreis

Wien, 16. Juni 2004 (ÖVP-PK) Als absolut unverständlich wies heute, Mittwoch, ÖVP-Wohnbausprecher Abg. Wolfgang Großruck die gestrige Kritik der SPÖ und die heutige Aussage der Grünen Wohnungssprecherin Dr. Gabriela Moser am Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften zurück. "Auch die Opposition sollte wissen, dass die Wohnungen gemeinnützig bleiben. Für die Mieter gibt es keine Änderung: einmal gemeinnützig, immer gemeinnützig. Ein neuer Eigentümer kann in keiner Weise in bestehende Mietverhältnisse eingreifen", so Großruck weiter. Er wies zudem darauf hin, dass die Mieter die Wahlmöglichkeit für einen günstigen Eigentumserwerb hatten. ****

Der ÖVP-Wohnbausprecher zeigte sich zudem erfreut darüber, dass die Wohnungen in österreichischem Eigentum bleiben. Die vier Unternehmen BUWOG, WAG, EBS und ESG werden an das so genannten Austro-Konsortium (Raiffeisen Landesbank OÖ, Immofinanz, Wiener Städtische, Oberösterreichische Landesbank und Oberösterreichische Versicherung) um 961 Millionen Euro abgegeben. Das Konsortium wurde in einem mehrstufigen Verfahren als Bestbieter ermittelt. "Bei den anderen zur Auswahl gestandenen Interessenten hätte man auf jeden Fall auch ausländische Partner gehabt", so Großruck zur Opposition. "Ich freue mich auch im Sinne der Steuerzahler, dass ein derart hoher Betrag erzielt werden konnte. Daran zeigt sich, dass professionell vorgegangen wurde", so Großruck, der in diesem Zusammenhang auch auf die Bewertung durch eine Expertenkommission verwies. Die Vorgabe des Rechnungshofes wurde damit weit erfüllt. "Das Ergebnis des Verwertungsprozesses liegt deutlich über den Erwartungen und ist daher ein großer Erfolg. Mit dem vorliegenden Anbot ist es gelungen, die bestmögliche Verwertung zu realisieren", so Großruck zur Grünen Wohnungssprecherin Moser.

In Summe wurden rund 62.000 Einzelwohnungen verkauft, wobei der Großteil der Wohnungen auf oberösterreichische Wohnungen fiel, zeigte sich der oberösterreichische Abgeordnete über die erfolgreiche Privatisierung der etwa 22.200 Wohnungen der WAG - Wohnungsanlagen Gesellschaft m.b.H. und etwa 3.200 Wohnungen der EBS -Wohnungsgesellschaft mbH Linz zufrieden.

Auch ein Vergleich mit dem Ausland mache sicher, verwies der ÖVP-Abgeordnete auf das Beispiel Berlin: Beim Verkauf der Berliner GSW (Gemeinnützige Siedlungs- und WohnbauGmbH) am 25. Mai dieses Jahres durch die Berliner Stadtregierung (SPD und PDS) wurden 66.490 Wohnungen zu einem Nettokaufpreis von 405 Millionen Euro verkauft -"das heißt um mehr als die Hälfte weniger als in Österreich."

"In Österreich wurden alle Vorgaben erfüllt - inklusive WBG (Wohnen und Bauen Gesellschaft Wien) wurden fünf Gesellschaften veräußert, es gab eine professionelle Abwicklung, die Rechte der Mieter wurden sicher gestellt, und ein höchstmöglicher Preis konnte erzielt werden", schloss Großruck.
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