Land Kärnten wählt günstigere Variante für ESG-Wohnungserwerb

Landeseigentum und günstigere Mieten als Ziele werden erreicht

Klagenfurt (LPD) - Für die zur Privatisierung seitens des Bundes anstehenden rund 10.000 Wohnungen der Villacher ESG (Eisenbahner Siedlungsgesellschaft) werde das Land Kärnten nicht das Vorkaufsrecht in Anspruch nehmen, betonte heute, Freitag, Landeshauptmann Jörg Haider im Anschluss an die Regierungssitzung. Es werde versucht mit dem Bestbieter, einem österreichischen Finanzkonsortium, einen günstigeren Kauf der ESG zu erreichen. Darüber habe man im Regierungskollegium Einstimmigkeit erzielt. Es gebe bereits Verhandlungen mit dem Konsortium, das diesem Ansinnen positiv gegenüberstehe.

Außerdem werde man sich bemühen, im Rahmen der Finanzausgleichsverhandlungen die ausstehenden Wohnbaudarlehen bzw. Beiträge, die für den Bau der ESG-Wohnungen aufgewendet wurden, in Form eines Finanzierungsbeitrages zurück zu erhalten.

Kärntens nunmehr eingeschlagener Weg sei besser, weil damit Wohnungsraum günstiger beschaffen und auch in Zukunft angeboten werden könne. Seitens des Bundes wäre ein Kaufpreis von 120,4 Mio. Euro verlangt worden.

Auch LHStv. Peter Ambrozy unterstrich die Richtigkeit der Vorgangsweise. Einmal werde damit Landeseigentum geschaffen und für die Mieter gebe es auch die Sicherheit günstiger Mieten. In der Summe des Bundes wären auch steirische Wohnungen enthalten, man interessiere sich jedoch für jene in Kärnten, erklärte Ambrozy. (Schluss)

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