121. AKNÖ-Vollversammlung: Staudinger stellt Arbeitsprogramm vor (2)

LHStv. Onodi: Stellen wir uns gemeinsam den Herausforderungen

Wien (AKNÖ) - Neben der Wahl des Präsidenten wurden bei der konstituierenden Vollversammlung der AKNÖ auch weitere Gremien besetzt. So wurden die Mitglieder des Vorstandes und des Kontrollausschusses ebenfalls einstimmig gewählt. Vorsitzende des Kontrollausschusses wurde Ingrid Kreuzer vom NÖ-AAB-FCG. Nach den Wahlgängen für die Gremien nahm AKNÖ-Präsident Josef Staudinger Stellung zu den aktuellen Arbeitsvorhaben der AKNÖ.

Staudinger stellte sein umfangreiches Programm unter das Motto "das Beste, was wir für die niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen tun können und das wir auch durchsetzen werden". Das Memorandum spiegelt die Bedürfnisse der nö. ArbeitnehmerInnen wider. "Diese erwarten sich von der Politik Antworten auf die Frage, wie man ein höheres Lohnniveau erhalten kann, nicht wie wir uns an niedrigere Volkswirtschaften anpassen könnten", führte Präsident Staudinger aus. Dieses Programm soll nach Beschlussfassung durch den Vorstand Grundlage für die weitere Arbeit der 110 Kammerräte und des AKNÖ-Büros sein. In seiner Grundsatzrede kündigte Staudinger vor allem die Konzentration auf die Bereiche Arbeitsmarkt, Alterssicherung, Bildung, Gesundheit und Verkehr an. "Wir haben die Antworten auf die Probleme dieser Zeit - und wir haben die Lösungen für diese Probleme", führte Staudinger aus. "Die Menschen haben uns bei der Wahl vertraut, dieses Vertrauen werden wir nicht enttäuschen!".

Einbindung aller Parteien in AKNÖ

Der neugewählte Präsident Josef Staudinger kündigte im Rahmen der Vollversammlung weiters an, dass die Niederösterreichische Arbeiterkammer auch in Zukunft auf die breitestmögliche Zusammenarbeit aller Fraktionen setzt. "Bei uns gilt ein Grundsatz, nämlich die Politik des Einbindens und nicht des Ausgrenzens". In diesem Sinne werden jene beiden Listen, die bei der Wahl ebenfalls Fraktionsstärke erlangt haben, in den Vorstand kooptiert. Die beiden weiteren in der AKNÖ vertretenen Listen, die nicht Fraktionsstärke erlangt haben, die Grünen (AUGE/UG) und das Bündnis Mosaik (BM), sollen in Zukunft in den Hauptausschuss kooptiert werden. "So ist gewährleistet, dass wirklich alle in der AKNÖ vertretenen Parteien in alle wesentlichen Beschlüsse und Entscheidungen eingebunden sind. Wir setzen auf Transparenz und Zusammenarbeit, das stellen wir gleich zu Anfang der neuen Funktionsperiode mit dieser neuen Form der Einbindung aller eindrucksvoll unter Beweis", machte Präsident Staudinger klar. Damit zeige die FSG außerdem, dass sie mit ihrer neugewonnen 2/3 Mehrheit äußerst verantwortungsvoll umgeht. "Die Menschen wollen, dass in den Gremien der AKNÖ gearbeitet, nicht gestritten wird, daher habe ich mich zu diesem Angebot entschlossen", erklärte AKNÖ-Präsident Staudinger.

LHSTv. Onodi gratuliert zur Wiederwahl

Im Verlauf der 121. Vollversammlung gratulierte auch Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi Josef Staudinger zu seiner einstimmigen Wiederwahl als Präsident des Arbeitnehmerparlaments. Onodi betonte die gute Zusammenarbeit zwischen ihr und dem AKNÖ-Präsidenten und der Zuversicht, dass man in Zukunft gemeinsam weitere Erfolge erreichen werde. "Stellen wir uns gemeinsam den Herausforderungen der Zeit", kündigte Onodi an. Die Landeshauptmannstellvertreterin hatte sich durch eine Regierungssitzung verspätet, ließ es sich aber auch nicht nehmen, dem Präsidenten nicht nur zur Wiederwahl sondern auch zu seinem heutigen Geburtstag zu gratulieren.

Ehrungen langverdienter Kammerräte

Neben der Angelobungen für die neue Funktionsperiode stand aber auch die Verabschiedung langgedienter Kammerräte auf der Tagesordnung der 121. Vollversammlung. AKNÖ-Präsident Staudinger bedankte sich bei allen ausgeschiedenen Kammerrätinnen und Kammerräte für ihren jahrelangen Einsatz im Parlament der ArbeitnehmerInnen. Er sprach davon, dass sich in vielen Fällen aus der Zusammenarbeit echte Freundschaften entwickelt haben. In diesem Sinne sei der Abschied von vielen langgedienten Kammerräten für ihn auch persönlich traurig.

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