Strutz: Strassers Asylantenaktion ein menschlicher Skandal

Innenminister hat in der Asylantenfrage vollkommen versagt

Klagenfurt, 2004-06-15 (fpd) Die von ÖVP Innenminister Ernst Strasser angekündigte Verschickungsaktion von Asylanten aus dem Flüchtlingslager Traiskirchen in die Bundesländer, sei ein unglaublicher menschlicher Skandal, der seinesgleichen suche. Strasser habe in der Asylpolitik vollkommen versagt, das heillose Chaos verursacht und versuche sich jetzt an den Ländern abzuputzen," sagte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz.

Dass hier mit menschlichen Tragödien politisches Kleingeld gewechselt werde, sei zutiefst abzulehnen. Kärnten habe aufgrund seiner Größe die Asylantenquote mehr als erfüllt und immer gute Zusammenarbeit auch mit dem Innenministerium gepflogen. Strasser gehe es ausschließlich um eine "Showpolitik" und die betroffenen Menschen sind ihm dabei vollkommen egal.

Kärnten dürfe bei dem Erpressungsversuch Strassers nicht mitspielen und müsse die unmenschliche Vorgangsweise des ÖVP-Ministers auf das schärfste zurückweisen. Die FPÖ Kärnten verurteilt diese Vorgangsweise auf das schärfste und fordert die freiheitlichen Minister in der Bundesregierung auf, Strasser zur Besinnung zu bringen. "ÖVP Minister können nicht wild agieren und den Ländern aufgrund seiner verfehlten Politik, Asylanten aufzwingen, die sie aus gesellschaftspolitischer Situation nicht in der Lage sind aufzunehmen", mahnte Strutz.

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