Die Österreichische Offiziersgesellschaft begrüßt den Abschlussbericht der Bundesheerreformkommission

Wien (OTS) - Anlässlich der Überreichung des Abschlussberichtes für ein Bundesheer 2010 an Minister Platter begrüßt die Österreichische Offiziersgesellschaft (ÖOG) im wesentlichen die präsentierten Ergebnisse.

Zunächst zeigt sich die ÖOG erfreut darüber, dass bis auf weiteres an der Wehrpflicht nicht gerüttelt wird. Dies entspricht ihren bisherigen Forderungen. Darüber hinaus ist es der ÖOG ein großes Anliegen, dass der Miliz auch in Zukunft ein großer Stellenwert zukommen wird und sie ein fester Bestandteil des Bundesheeres 2010 sein soll. Und schließlich wurde auch dem Grundsatz "Sparen kostet" Rechnung getragen; das heißt: Qualität hat ihren Preis, deshalb fordert die ÖOG als Sofortmaßnahme, das Verteidigungsbudget auf mindestens 1% des BIP anzuheben. Die Angleichung an den europäischen Durchschnitt von dzt 1,6% sollte in einem abseh- und planbaren Zeitraum erfolgen.

Die Österreichische Offiziersgesellschaft als das sicherheitspolitische Gewissen Österreichs wird gerade in dieser Phase kritisch darauf achten, dass den Worten auch Taten folgen.

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