Südosteuropa in den kommenden Wochen im Zentrum der österreichischen Diplomatie

Nach Wien-Besuch des Außenministers von Serbien-Montenegro Reisen von Außenministerin Ferrero-Waldner nach Mazedonien und Bosnien-Herzegowina

Wien (OTS) - In Übereinstimmung mit den Prioritäten der österreichischen und der
europäischen Außenpolitik steht Südosteuropa in den kommenden Wochen ganz im
Zentrum der österreichischen Diplomatie. In einer Reihe von Besuchen wird Bundesministerin Dr. Benita Ferrero-Waldner mit den Staatsspitzen, ihren Amtskollegen und führenden Diplomaten des Westbalkans zusammentreffen. Auf dem Programm stehen ein Besuch des serbisch-montenegrinischen Außenministers Draskovic in Wien sowie Besuche der Ministerin in Mazedonien und Bosnien-Herzegowina.

Den Reigen eröffnet am 16.Juni der serbisch-montenegrinische Außenminister
Vuk Draskovic, der über Einladung der österreichischen Außenministerin - drei Tage nach den Präsidentenwahlen in Serbien -Wien besucht. Der Besuch wird einen
intensiven Meinungsaustausch über die Entwicklungen in Serbien, im Kosovo und
in der weiteren Region ermöglichen und einen Beitrag zur Weiterentwicklung der
ausgezeichneten Beziehungen zwischen Wien und Belgrad leisten. Außerdem soll mit diesem Treffen die gute Position der österreichischen Wirtschaft in Serbien und Montenegro weiter gefestigt und ausgebaut werden.

Am 21. Juni steht dann ein Besuch von Bundesministerin Ferrero-Waldner in
der mazedonischen Hauptstadt Skopje auf dem Programm. Mazedonien hat nach dem
kürzlichen tragischen Ableben des Staatspräsidenten Trajkovski in einem
vorbildlichen Wahlgang einen neuen Präsidenten gewählt. Auch das Ohrid-Abkommen
wird trotz einiger Schwierigkeiten mit viel Einsatz umgesetzt und dient bereits
für andere Regionen als Beispiel für ein friedliches Zusammenleben zwischen den
Volksgruppen.

Zwei Tage später, am 23. Juni 2004, besucht die Ministerin Sarajewo. Es ist
ihre inzwischen dritte Reise nach Bosnien-Herzegowina, wo sie neben politischen, wirtschaftlichen und kirchlichen Kontakten auch ein Vorausteam
der österreichischen SFOR-Truppen treffen wird. Wie in anderen Ländern des
Balkans soll auch in diesem Land, wo Österreich zu den größten Investoren
gehört, die Position der österreichischen Wirtschaft gestärkt werden.

Mit diesen Besuchen soll klargemacht werden, wie sehr es für Österreich eine
Priorität ist, dass sich der europäische Südosten nunmehr zu einer Zone des
Friedens und der Stabilität entwickelt und dass von diesem Frieden und
dieser Stabilität in unserer Nachbarschaft gerade auch Österreich profitieren
kann.

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