Antidiskriminierungsgesetz - SP-Stürzenbecher: "Wien setzt zukunftsweisenden Schritt, Bundesregelung mangelhaft!"

Wien ist Vorreiter bei lesbischwuler Gleichstellung und Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung

Wien (SPW-K) - "Mit der Ausweitung des gesetzlichen Schutzes insbesondere auf Lesben und Schwule im nun vorliegenden Entwurf des Wiener Antidiskriminierungsgesetzes setzt Wien einen zukunftsweisenden Schritt", sagte heute der Antidiskriminierungssprecher der Wiener SPÖ, Landtagsabgeordneter Dr. Kurt Stürzenbecher. "Damit sichern wir in Wien allen diskriminierten Gruppen den gleichen Schutz. Nun ist der Bund am Zug, diesem richtungsweisenden Vorschlag aus Wien endlich zu folgen." ****

Das Eintreten gegen Rassismus und Diskriminierungen sei für Wien grundsätzlich ein wichtiges Anliegen, so Stürzenbecher weiter. "Mit der Vorlage eines Antidiskriminierungsgesetzes und einer Antidiskriminierungsnovelle setzt Wien zwei wichtige Antidiskriminierungs-Richtlinien der EU um: Die EU-Antirassismus-Richtlinie und die Richtlinie gegen Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf. Im Unterschied zum Bund haben wir diese Richtlinien auch mit den wichtigsten NGOS besprochen und nun im Wiener Antidiskriminierungsgesetz zusätzlich jene Gruppen aufgenommen, die aus Gründen der Religion, der Weltanschauung, des Alters und der sexuellen Ausrichtung diskriminiert werden."

Im Gegensatz dazu hat die schwarzblaue Parlamentsmehrheit bei der Umsetzung der EU-Richtlinien ein sehr mangelhaftes Regelwerk beschlossen, welches zurecht von zahlreichen NGOS kritisiert worden ist", schloss Stürzenbecher. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Mag. Michaela Zlamal
Tel.: (01) 4000-81930
Mobil: 0664 826 84 31
michaela.zlamal@spw.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10003