AUF-AFH: Klare Absage an die Empfehlungen der Bundesheer-Reformkommission!

Wien, 15-06-2004 (fpd) - Das Ergebnis der Bundesheer-Reformkommission entspricht im Wesentlichen nicht den seriösen Forderungen eines Staates an seine militärische Landesverteidigung, so heute Major Werner Hammer, Vorsitzender der AUF-AFH zur Bundesheer-Reformkommission.

Es sei verwunderlich, daß allein die AUF-AFH, vertreten in der Bundesheer-Reformkommission durch den stellvertretenden Vorsitzenden der AUF-WIEN, VB/Hptm Günter BARNET, Forderungen eingebracht hat, die für jeden verantwortungsvollen Staatsbürger selbstverständlich seien.

Für die AUF-AFH wären nicht nur die Aussagen zum Budget und zum Gesamtumfang des Heeres unklar, sondern auch das Fehlen weiterer Maßnahmen u.a. eines Sozialplan maßgeblich für die Ablehnung.
Mit der Zustimmung der AUF/AFH zu einer Verringerung des derzeitigen Personalstandes ohne adäquater finanzieller Absicherung der betroffenen Bediensteten darf BM PLATTER nicht rechnen.

Gesprächsbereit ist die AUF-AFH allerdings bei Modellen, die sich an jenem der "Chance 55" der Reorganisation des Bundesheeres aus dem Jahre 2002 orientieren ( 80% des Letztbezuges und Anrechnung der Nebengebühren).". Außerdem entspricht es nicht den demokratischen Spielregeln, dass in der Abschluss-Sitzung praktisch keine Änderungen mehr möglich waren.

Für die AUF-AFH ist die Empfehlung der Bundesheer-Reformkommission eine klare Demontage des Österreichischen Bundesheeres das seit 1955 mühselig von aufrichtigen Soldaten aufgebaut wurde.

Dieses Ergebnis zeigt, dass es der Politik nur um eine Verminderung des Verteidigungsbudgets gegangen ist, indem sie das Österreichische Bundesheer redimensioniert und damit zerstört.

Dies beweist am besten die Stellungnahme von SP-Wehrsprechers Anton Gaal, der sich mit den Ergebnissen der Bundesheer-Reformkommission sehr zufrieden zeigt. "Es ist gelungen, der Reform über weite Teile eine sozialdemokratische Handschrift zu geben"

Verwundert zeigt sich der Vorsitzende der AUF-AFH Major Werner HAMMER über die Zustimmung des Vorsitzenden der Bundessektion Landesverteidigung in der GÖD, der damit die Fraktionen FCG und FSG im BMLV repräsentiert. Mit dieser geschlossenen Zustimmung wurde durch die Vertreter der GÖD, die sich im ZA/BMLV in den Fraktionen FCG und FSG wieder finden, der Auflösung von Verbänden, dem Verkauf von Liegenschaften und der Freisetzung von Bediensteten durch Bedarfskündigungen zugestimmt. Die AUF-AFH lehnt dies entschieden ab!

Es sei einzig die AUF -AFH, getreu ihrem Motto, "wer, wenn nicht wir", die sich ausschließlich den Bedürfnissen der Bediensteten verpflichtet hat, so Hammer abschließend. (Schluß) jen

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0003