Lichtenberger: Verkehrsministerrat brachte Erfreuliches und Unerfreuliches

Misserfolg Gorbachs bei Wegekostenrichtlinie und skandalös geringe Kontrolldichte bei LKW-Ruhezeiten - Keine Verkürzung der Wochenendfahrverbote

Wien (OTS) - "Der EU-Verkehrsministerrat brachte Erfreuliches und Unerfreuliches. Erfreulich ist, das die Harmonisierung der Wochenendfahrverbote und damit eine Verkürzung der Wochenendfahrverbote für Österreich gefallen ist. Äußerst unerfreulich dagegen ist, dass es zu keiner Einigung über eine Wegekostenrichtlinie gekommen ist. Das ist ein klarer Misserfolg von Verkehrsminister Gorbach", so Eva Lichtenberger, Verkehrssprecherin der Grünen. Angesichts der wöchentlichen Megastaus sei eine Wegekostenrichtlinie mit einer hohen Maut nach Ende des Transitvertrages unverzichtbar.

Eine positive Einigung habe es auch bei den Ruhezeiten für LKW-Lenker gegeben. Man habe sich auf drei Prozent Kontrolldichte geeinigt. "Gorbach strebt aber nur eine Kontrolldichte von ein Prozent bis Ende 2005 an. Das ist angesichts der oft horrenden Fahrzeiten skandalös und ein Kniefall vor der Frächterlobby", so Lichtenberger.

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